Dienstag, 27. Oktober 2015

Meine Lauferfahrungen #1

Schon länger habe ich mir Gedanken darüber gemacht, dass ich so gerne mal einen Blogpost darüber schreiben würde, was ich in den letzten Jahren vom und beim Laufen "gelernt" habe.
 
Nach und nach sind mir immer mehr Punkte eingefallen, die für nur einen Blogpost viel zuviele wären, deshalb möchte ich gerne in einigen Teilen darüber schreiben - und das wird nun der erste!
 
Keine Sorge, es kommen bestimmt keine Tipps, die man in Zeitschriften oder Onlinemagazinen findet wie "Die richtige Kleidung im Sommer/Winter", "Wie kann ich mich motivieren", "10 Gründe warum ausreichend Flüssigkeit wichtig ist"....usw.... das kann man echt alles googeln und wenn wir ehrlich sind, hat das jeder von uns bestimmt schon 100x in irgendeiner Form gelesen.
 
 
Ich schreibe einfach  über meine Erfahrungen, welche Fehler ich gemacht habe und was bei mir so gut funktioniert hat, dass ich auch heute noch davon überzeugt bin. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen ja von euch auch ein bisschen weiter oder ihr könnt es in irgendeiner anderen Form für euch mitnehmen :-)
 
 
Aufwärmen der kalten Muskeln
Ein Klassiker, den bestimmt jeder kennt! Gerade jetzt im Herbst/Winter sind die Muskeln und Gelenke sowieso schon "kalt" und wenn man sofort im schnellen Tempo losstartet, kann man sich leicht eine Verletzung zuziehen, so wie es mir passiert ist. Durch einen schnellen Kaltstart + Hügellauf nach nichtmal 2 Minuten laufen hab ich mir auch so meine Wadenzerrung zugezogen. Während ich den Hügel raufgelaufen bin, hab ich diesen Schmerz auch schon gespürt....so schnell kann es gehen!
 
Ich finde, man muss nicht schon zu Hause ein bisschen herumhüpfen um sich aufzuwärmen, es reicht schon sich ein paar Minuten langsam einzulaufen. So mache ich das nämlich: erst ca. 2 Kilometer im lockeren Tempo einlaufen und dann beschleunigen. Hört sich ja ganz vernünftig und plausibel an und schützt wirklich vor Verletzungen! Seitdem hatte ich nie wieder Probleme mit meiner Wade und wenn man erstmal so eine blöde Wadenzerrung gehabt hat, hält man sich auch wirklich daran.
 
 
Blasen
Ich bin ja so jemand, der in seinem ganzen Leben vielleicht 1-2 Mal eine Blase bekommen hat, und das nichtmal von Laufschuhen. Die gratis Blasenpflaster in Startsackerln usw. sammle ich somit jedes Jahr und hab schon einen schönen Vorrat der bestimmt ein Leben lang hält :-)
Diesen Sommer hat es aber auch mich erwischt. Ich glaube die Kombination aus extremer Hitze und langen Läufen haben meine Füße absolut nicht vertragen und ich hatte fast jede Woche mit Blasen zu kämpfen.
 
Als "Blasenneuling" hab ich mir zuerst immer gleich die Pflaster aufgeklebt und gewartet, bis sich was bessert. Die Schmerzen haben dadurch sehr schnell nachgelassen, aber ich war dann leider doch sehr ungeduldig, dass ich sie mir ab und zu aufgestochen und noch schlimmer - die Haut weggerissen habe. Und das solltet ihr auf keinen Fall tun! Diese hautlose Stelle hat über eine Woche sowas von gebrannt...dass ich ohne Pflaster kaum gehen konnte. Und das im Sommer, wenn man eh nur fast barfuß unterwegs ist. Übrigens, alle Blasenpflaster (von teuer bis billig) sind überhaupt nicht wasserfest (obwohl es draufsteht^^).
 
 
Bergablaufen
Meine ersten "Laufschmerzen" fingen schon damals bei meinen Knie an. Je weiter, je schneller oder je länger ich gelaufen bin, meine Knie haben immer geschmerzt. Zuerst hab ich auch immer gleich das Schlimmste befürchtet und dachte, ich hätte Probleme mit der Patellasehne oder so...aber es waren anfangs einfach nur Belastungsschmerzen, die zusammen mit Kräftigungsübungen und einer gleichmäßigen Laufroutine weniger wurden. Heute, wenn ich mehrere Tage hintereinander laufe oder im Marathontraining bin, kann es auch schonmal vorkommen, dass ich Knieschmerzen bekomme.
 
Oder besonders wenn ich bergab laufe. Und ich habe immer eine Strecke, die richtig steil bergab geht. Schon seit einigen Jahren laufe ich deswegen nicht mehr "gerade" bergab, sondern in Schlangenlinien - von links nach rechts - von rechts nach links, usw. Bis ich unten angekommen bin. Das ist mein kleiner Trick, wie ich meine Knie dabei entlaste und es funktioniert!

 
Nasse Laufbekleidung sofort wechseln
Bestimmt habt ihr schon etwas von dem "Open Window-Effekt" gehört - und ja, den gibt es wirklich. Nach sportlicher Belastungen (vor allem in der kalten Jahreszeit) ist das Immunsystem anfälliger für Infektionen, Bakterien, usw. Deswegen ist es ja auch so wichtig, gerade im Herbst/Winter sofort die nasse Laufbekleidung zu wechseln um nicht abzukühlen und damit eine Infektion zu riskieren.
 
Natürlich wusste ich davon auch schon vor einigen Jahren Bescheid, habe aber trotzdem nach einem nassen und kalten Herbstlauf (in meiner Laufbekleidung) im Keller ein paar Kisten geräumt, das Auto geputzt und hab dann erst nach ca. 1 Stunde die Sachen gewechselt. In den nächsten Tagen lag ich mit einer miesen Grippe flach. Vielleicht hatte ich schon vorher einen Erreger in mir, aber diese Zeit nach dem Lauf, im kalten Keller mit durchschwitzter Kleidung hat bestimmt den Rest dazu beigetragen.
 
 
Seitdem passe ich noch mehr darauf auf, dass mir so etwas nicht wieder passiert. Sobald ich vom Laufen komme, stelle ich mich unter die Dusche. Und alles andere wie Dehnen, usw. mache ich erst danach. Falls ich nach dem Laufen doch noch ein paar Kräftigungsübungen machen möchte, ziehe ich mir trockene Kleidung an. In kurzer Zeit bekommt man so zwar einen riesen Berg Wäsche zusammen, aber lieber das, als nochmal eine Krankheit zu riskieren.

 
Knoten in den Haaren
Und noch ein Thema, was zur kalten und feuchten Jahreszeit passt. Sobald die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist, sind meine Haare nach einem Lauf kaum mehr zu entwirren. Die Enden verknoten und verfilzen sich sehr stark und bevor ich mir die Haare wasche, braucht es schon etwas Zeit, bis ich sie wieder entwirrt habe.
 
Das liegt anscheinend auch daran, dass ich Naturwellen habe und sie sich sofort kringeln, sobald es draußen feucht ist. Durch das Hin- und herschwingen beim Laufen verknoten sie sich dann einfach. Die einfachste Lösung ist natürlich sich einen Zopf zu flechten, was auch sehr oft trage.
 
Wem das aber nicht gefällt, für den hab ich eine andere tolle Lösung! Und zwar gebe ich vor dem Laufen ein bisschen Haaröl in die Längen und verteile es gut. Das Öl ist quasi auch ein Schutz gegen die feuchte Luft und macht das Haar eher "platt" - aber im guten Sinne ;-) Jedenfalls sehen so meine Haare aus (mit Öl) wenn ich jetzt in dieser Zeit vom Laufen komme:
 
Keine Knoten mehr, sondern einfach nur sehr leicht durchzukämmen! Ich denke, es muss nichtmal ein richtiges Haaröl sein, sondern kann auch etwas Kokos- oder Olivenöl sein. Das funktioniert genauso gut.

Welche Erfahrungen habt ihr denn schon beim Laufen/Sport gemacht, die ihr gerne teilen möchtet??

Ich habe mich zur Zeit (durchs Studium) wieder ein bisschen rar gemacht - sorry! Trotzdem versuche ich hier in regelmäßigen Abständen zu posten und auch bei anderen mitzulesen. Seit ein paar Tagen ist einer schöner, sonniger Herbst zurückgekommen, den ich hoffentlich mit ein paar Läufen genießen kann. Ich wünsch euch noch eine tolle Woche! Bis bald!

 
LG, Beauty Runner
 

Montag, 19. Oktober 2015

Flashback Food Monday

Ich wollte eigentlich einen anderen Post schreiben, bin aber aus Zeitgründen letzte Woche nicht dazugekommen. Dafür habe ich trotzdem fleißig mein Essen fotografiert und deswegen gibt es heute wieder einen Flashback Food Monday. Hoffe das ist okay :-)
 
Sorry, für die manchmal etwas dunklen Aufnahmen, aber ich esse mittlerweile wieder ziemlich spät wenns draußen schon dunkel ist und mein Licht ist leider auch nicht so der Hammer. Ja, ja, die liebe Herbst- und Winterzeit.....
 
Tomaten mit Mozzarella und Basilikum
...als Erinnerung an den Sommer!
 
Brokkolistrudel mit Joghurtsauce
 
Lachs-Brokkoli Spaghetti
 
Putenfleisch mit Eierschwammerl (Pfifferlige), Gemüse und Kartoffeltaler
 
Himmlische Schnitten
(soooo gut....ein Rührteig mit Creme und Mandelblättchen)
 
Putenfleischsalat
 
Gemüsesuppe
 
Krautfleckerl
 
Vollkornnudeln mit so einer Art Bolognesesauce
 
Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster
 
Beim dm habe ich mir zum ersten Mal  diese Reisflocken von alnatura gekauft. Für Porridge, usw. wollte ich mal was anderes ausprobieren als Hafer- oder Hirseflocken und bin dann auf diese Reisflocken gestoßen, die übrigens auch glutenfrei sind (falls das jemanden interessiert!). Jedenfalls sind die Flocken nicht so weich wie z.B. Haferflocken, sondern doch ziemlich hart, fast so wie Reis nur in Flakesform. Deswegen muss man sie auch gute 30 Minuten einweichen lassen, wenn man sie für Müsli oder Porridge verwenden möchte. Ich glaube nach 20 Minuten waren sie bei mir aber auch schon weich. Auf der Verpackung steht sogar, dass die Reisflocken für (schnellen) Milchreis geeignet sind!
 
Mit Milch, ein paar gehackten Nüssen, Zimt und Banane habe ich mir einen schönen, warmen Reisporridge gemacht. Sehr, sehr lecker - und ich finde auch etwas bekömmlicher als Haferflocken, die doch sehr viel Oligosaccharide/Mehrfachzucker enthalten, der bei manchen Menschen (auch bei mir) zu Verdauungsproblemen führt.
 
Ich bin da selber KEINE Expertin, hab mich aber in den letzten Wochen ein bisschen darüber informiert, weil ich zufällig in einem Artikel darauf gestoßen bin. Und obwohl ja Vollkorn und viele andere gesunde Lebensmittel ja eigentlich zu den "guten" Lebensmittel gehören, wird es von vielen Menschen einfach nicht vertragen. Ein Grund dafür kann z.B. dieser Mehrfachzucker (unverdauliche Kohlehydrate) sein. Man muss einfach viel ausprobieren (was ich auch schon getan habe, als ich mit der Fruktose Probleme hatte), genau aufpassen und am besten mitschreiben, auf was man mit Beschwerden reagiert. Es muss nicht immer gleich eine Unverträglichkeit sein und von Selbstdiagnosen halte ich auch nicht sehr viel...

Aber ist ja schonmal nicht schlecht, wenn man draufkommt, welche Lebensmittel man nicht verträgt und diese dann am Besten meidet. Ich informiere und recherchiere selber ständig darüber, weil ich leider auch nicht so jemand bin, der alles essen kann. Und vielleicht hilft das ja auch jemanden von euch weiter :-)

Mit was macht ihr denn euren Porridge?

Kennt ihr Reisflocken?

Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen Montag und wünsch euch noch eine schöne (hoffentlich nicht nasse) Herbstwoche :-)

 
LG, Beauty Runner

Montag, 5. Oktober 2015

Flashback Food Monday

Heute gibt's den ersten Flashback Food Monday im Oktober :-) Ich werde nun versuchen alle 2 Wochen einen Flashback Food Monday zu posten, um das Essen hier nicht ganz untergehen zu lassen.
 
Chiapudding mit Haferflocken, Banane, Heidelbeeren, Knuspermüsli und Zimt
 
Die guten alten und schnellen Vollkornnudeln mit Tomatenpasta
 
Nach ewig langer Zeit hab ich endlich wieder mal Buchteln mit Vanillesauce gemacht. Germteig (Hefeteig) mache ich ja eigentlich nicht so gerne, weil diese ganze Prozedur (kneten, gehen lassen, nochmal kneten, formen, gehen lassen....) so lange dauert. Aber am Ende kommt dann wenigstens etwas gutes dabei heraus :-)

Das Rezept dazu:
500g Mehl
1 Pkg. Trockengerm (Trockenhefe)
1/4 l lauwarme Milch
70 g Butter (Zimmertemperatur!)
100 g Zucker
2 Eidotter
1 Prise Salz
Mehl und Trockengerm vermischen und in einer extra Schüssel Milch, Butter, Zucker, Dotter und Salz vermischen. Die flüssige Masse das Mehl einkneten bis ein seidiger Teig entsteht. Diesen an einem warmen Ort gehen lassen.
Danach wird der Teig wieder durchgeknetet, zu einer Rolle geformt und mit dem Messer einfach Stücke abgeschnitten (die Größe kann man selber bestimmen, meine waren ca. 5 cm). Die Stücke werden mit flüssiger Butter bestrichen und in einer eingefetteten Auflaufform möglichst nebeneinander platziert. Zugedeckt wieder etwas gehen lassen.
Danach kommen sie bei 175 Grad (Umluft) ca. 25 Minuten in den Backofen. Je nachdem wie groß die Buchten sind, muss man sie etwas länger oder kürzer backen, deswegen immer zwischendurch kontrollieren :-)
 
Putenfleisch mit Reis und gekochten Kürbisstückchen
 
Aus ein Paar Resten habe ich eine Art Frittata gemacht. Bestehend aus Kürbis, Spinat und Jungzwiebeln.
 
Mein Nussmus war auch schon wiedermal leer. Wie die letzten Male mache ich immer ein Mus aus Cashewnüssen und Mandeln. Diesmal hab sie etwas intensiver angeröstet 2-3 Tropfen Mandelöl dazugegeben.
 
Sehr aromatisch und cremig!
 
Ungarische Palatschinken
Die pikante Variante mit einer Füllung aus Faschierten und einer Sauce aus Paprika und Tomaten.
 
Gebackene Champignons mit Reis und Salat
 
Und zu guter Letzt hab ich noch ein neues Rezept für euch:
 
Käsekuchenbrownie
 
Bei "All Recipes" stöbere ich immer gerne herum und habe ein Rezept, das ich gefunden habe, ein bisschen abgewandelt.
 
Schokoteig:
120 g Butter
220 g Schokolade
180 g Zucker
3 Eier
1 TL Vanillezucker
100 g Mehl
eine Prise Salz
 
Butter und Schokolade werden zuerst im Wasserbad geschmolzen. Danach wird der Zucker, die Eier und der Vanillezucker untergemixt. Zum Schluss wird noch das Mehl mit dem Salz vorsichtig untergehoben.
 
Frischkäsemasse:
200 g Frischkäse
1 Eigelb
40 g Zucker
 
Die Zutaten werden gut gemixt!
 
Optional kann man auch verschiedene Nüsse dazugeben. Ich habe mich für eine Handvoll Cashews und Pekankerne entschieden, die ich vorher etwas geröstet habe. Diese habe ich dann klein gehackt.
 
Der Schokoteig wird in eine bemehlte und befettete Form gegossen. Meine Form misst ca. 19 x 25 cm. Danach wird die Frischkäsemasse löffelweise darauf verteilt.
 
Mit einem Spieß wird der Teig vorsichtig umgerührt, sodass dieses Muster entsteht.
 
Der Kuchen bzw. der Brownie wird bei ca. 175 Grad (Ober/Unterhitze) ca. 30 - 35 Minuten gebacken.
 
Das Ergebnis ist ein sehr saftiger Käsekuchenbrownie :-) Vielleicht habt ihr ja Lust bekommen und wollt dieses Rezept nachbacken. Es ist wirklich mega einfach und sooo gut!
 
Ich den kommenden Wochen habe ich vor, wieder etwas mehr zu backen und vor allem ganz neue Sachen auszuprobieren. Jedenfalls bis die Weihnachtskekse kommen :-)

Was habt ihr denn so gegessen letzte Woche?

Ich wünsch euch eine tolle erste (naja, erste "richtige") Oktoberwoche und hoffentlich sonnige und milde Herbsttage!
 
LG, Beauty Runner
 
 
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