Donnerstag, 5. März 2015

Marathontraining am Höchstpunkt

Ich hoffe, ihr seid alle gut in den März gestartet! Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht....ich denke (hoffe!) der Winter ist nun wirklich ganz vorbei, also Schneemassen werden hoffentlich nicht mehr auf uns zukommen.
 
So schnell wie der neue Monat da ist, so schnell läuft auch mein Marathontraining einfach so an mir vorbei. Denn plötzlich sind die langen Läufe der 30er Marke ganz nah und ich kann schon an einer Hand abzählen, in wie vielen Wochen der Marathon stattfindet.
 
Das Training läuft eigentlich ziemlich gut. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mich so wenig wie noch nie mit dem Laufen an sich befasst habe. Wenn meine Trainingstage "da" sind, laufe ich natürlich, aber ansonsten denke ich sehr wenig an das eigentliche Ziel. Das ist nicht negativ gemeint, denn ich freue mich total auf den VCM, aber nach jedem Trainingslauf muss ich wieder andere Sachen fürs Studium erledigen - und das ist eigentlich der Hauptpunkt!
Es gibt leider Wochen, da schaffe ich es einfach nicht mehr als 3x zu laufen. Für mich ist das einfach viel zu wenig. Aber wenn es zeitlich nicht anders geht, dann gebe ich wenigstens an diesen 3 Tagen alles was ich habe und noch mehr. So versuche ich diese wenigen Tage ein bisschen zu kompensieren. Meinen Trainingsplan habe ich mir wieder von Runnersworld zusammengestellt - und wie immer, ist er für mich nur ein "Anhaltsplan", der mir zeigt, in welcher Woche ich wo ungefähr leistungsmäßig stehen sollte.

 
Am Sonntag mache ich immer meine langen Läufe und habe mir sonst immer am restlichen Tag eine Ruhephase gegönnt, mich hingelegt und einfach mal richtig geschont. Das geht sich gerade zeitlich einfach nicht aus, sonst verliere ich an diesem freien Tag zuviel Zeit. Und so sitze ich nach dem Laufen immer gleich am Schreibtisch und am PC und mache meine Arbeit. Aber ich muss sagen, es klappt bis jetzt alles trotzdem sehr gut!

Vor allem die langen Läufe fallen mir sehr leicht. Sicher denke ich mir oft "Puh, jetzt steht ein 26 oder 28km Lauf an...und eigentlich bin ich müde/hab keine Lust/usw.". Aber ich bin danach nicht mehr so fertig oder ausgelaugt wie die Jahre zuvor. Schon eigenartig. Aber vielleicht hat das alles auch damit zu tun, dass ich wirklich schon seit über 8 Jahren durchgehend laufe (bis auf die Verletzungsphasen). Vielleicht hat sich mein Körper schon an das alles gewöhnt, wäre ja auch eine plausible Erklärung.
 
Bis jetzt haben sich auch noch keine Wehwehchen bemerkbar gemacht, so wie es sonst bei jede Marathontraining eigentlich immer war. Also ich kann mich gerade echt glücklich schätzen, obwohl ich das Dehnen und Krafttraining sogar ein bisschen vernachlässigt habe..... Nur die Müdigkeit macht sich fast jeden Tag sehr stark bemerkbar, nicht nur durchs Laufen, sondern einfach auch durchs Studium und auch den wenigen Schlaf.

Ich habe auch wieder mit der Sole-Trinkkur angefangen, mit der ich in den letzten 2 Jahren schon sehr gute Erfahrungen im Training und beim Marathon gemacht habe.


 
Die restlichen Läufe sind die (leidigen) Tempo- und Intervallläufe, aber die müssen ja natürlich auch sein. Das Wetter wird ja auch immer besser, bei euch auch? Seit letzter Woche gab es fast jeden Tag bis zu 10 Grad und ich konnte sogar ab und zu ohne Handschuhe laufen. Ein tolles Gefühl wenn man schön langsam ein Kleidungsstück nach dem anderen ablegen kann :-)


 
 
 Ich hoffe, dass ich die nächsten Wochen auch noch so gut überstehen werde und hoffentlich so gut trainiert bin, dass ich den Marathon erfolgreich laufen kann :-)


Wie "läuft" es denn bei euch zur Zeit?


Trainiert ihr auch für einen Frühjahrswettkampf?
 
LG, Beauty Runner

Kommentare:

  1. Deine Posts motivieren mich immer ungemein!

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  2. Freut mich, dass es so gut läuft :) Du dürftest ja mittlerweile einiges an Erfahrung in der Wettkampfvorbereitung gesammelt haben. Finde es bewundernstwert, dass du so regelmäßig Marathon läufst!! Dass sowas so zur jährlichen Routine werden kann, kann ich mir zB. gar nicht vorstellen :D Wie oft warst du denn nun schon beim VCM dabei? Ich wünsch dir weiterhin viel Erfolg und freu mich schon auf deinen Bericht!
    Ich werde zwar in ein paar Wochen auch noch mal an einem Lauf teilnehmen, aber es sind wieder "nur" die 10km und es geht mir eigentlich mehr ums Teilnehmen, also ich laufe nicht häufiger als sonst oder nach einem bestimmten Plan oder so. Wäre natürlich schön wenn ich die Zeit vom letzten Lauf übertreffen würde, aber bei den vielen Pausen kann man das leider nicht ohne weiteres erwarten ;) Allerdings habe ich jetzt zum ersten Mal auch ein Intervalltraining gemacht. Bzw. bin ich da wie so oft ziemlich uninformiert dran gegangen; gibt es da irgendwas zu beachten? Also wird da dann normal über eine bestimmte Zeit versucht der Pace auf x zu halten oder geht es mehr um die Strecke oder oder oder... Klär mich auf :D (Ich bin einfach so im 30:30 Sekunden Rhytmus gelaufen, also langsamer/ schneller. Und das nur als Teil meines Laufs, also in der Mitte mal 10 Minuten).
    Das Gefühl, immer noch irgendwas fürs Studium zu tun zu haben, kenne ich leider auch. Ziemlich schwer, da manchmal einfach den Kopf auszuschalten und sich doch mal einen freien Tag am Wochenende zu gönnen!
    Liebe Grüße :)

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    1. Ja, was soll ich sagen? Einmal mit dem Marathonvirus infiziert.... ;-) Dabei wollte ich diese Jahr gar nicht in Wien laufen. Ich war mir erstens nicht sicher, wie regelmäßig ich trainieren kann und noch dazu kam, dass ich ja doch schon 4x beim VCM dabei war. Irgendwann sollte auch mal was anderes drankommen :-) Aber Wien ist nunmal die Stadt, die zu mir am nächsten ist, dh. mit weniger Aufwand/Kosten usw. verbunden und jetzt als Studentin muss ich irgendwie auch darauf schaun was sinnvoll ist/was ich mir leisten kann. Irgendwann kommen bestimmt auch die Auslandsmarathons :-)

      Zu Intervalltrainings: Ich mache meine (für das Marathontraining) zb. auf einer Distanz von 12km. Dh. ich laufe erstmal ein (ca. 10 Minuten) und mache dann Intervalle in Abständen von 1600 m (sehr schnell) - dazwischen 800 m ganz lockeres Laufen. Aber ich habe langsam aufgebaut - zuerst 800/400 - dann 1200/600 usw. Und das lockere Auslaufen nachher ist auch ganz wichtig!
      Wenn du eher für eine kürzere Distanz trainierst (5k - 10k) dann machst du natürlich nicht soo lange Intervalle, sondern eher 400m/200m.
      So, ich weil ich nicht weiß, ob das jetzt alles zuu kompliziert erklärt war, hier ist eine ganz einfache Lösung - und zwar hab ich selber so angefangen: Du läufst dich warm und danach läufst du ganz schnell bis du nicht mehr kannst und läufst locker weiter, bis du wieder eine normale Atmung hast und läufst danach wieder ganz schnell.... usw. Oder du suchst dir einen bestimmten Punkt in der Landschaft der etwas weiter entfernt ist (Baum, Strauch...) und läufst im schnellen Tempo dorthin - dann läufst du wieder locker weiter und suchst dir den nächsten Punkt (der könnte dann schon etwas weiter entfernt sein.)
      Ich hoffe, dass ich dir etwas helfen konnte :-) Ich wünsch dir viel Erfolg für dein Training, du packst das :-) LG

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  3. Hui, freu mich echt für dich, dass es so gut läuft... Ich selbst wollt mal nach einem 10 Km-Lauf schauen, aber irgendwie kann ich mich da gerade nicht für motivieren... meine Zeiten sind irgendwie nicht so der Bringer die letzte Zeit.

    Dieses immer noch was machen müssen, hält mich von irgendeiner Art von Weiterbild ab. Obwohl ich schon Lust hätte. Aber es ist einfach schön, wenn die Tür vom Büro hinter mir zu fällt bis zum nächsten Morgen nicht mehr dran denken müssen und nicht noch was lesen/vorbereiten usw...

    Und ja, es wird Frühling! Bin nun schon einmal ohne Jacke und einmal in kurzen Hosen gelaufen, und es war toll (und kalt :D )

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    1. Sag mir welchen Wettkampf. Ich will dir zuschauen :D

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    2. Meine erste Intention war zu schreiben: Von wegen zuschauen, mitlaufen!
      Als ich zwei weitere Sek drüber nachdachte: Auch wenn du mitlaufen würdest, hättest du wahrscheinlich genug Zeit mir auf den letzten 5 Km oder so zu zuschauen... :(

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    3. Ach, das mit der Motivation kenne ich auch...manchmal hat man einfach keine Lust, das ist doch ganz normal. Vielleicht kommt sie bei dir wenn es jetzt (hoffentlich) bald wärmer draußen wird :-))

      Ja, du sagst es. Die Arbeitswelt hat definitiv ihre Vorteile, weil man daheim absolut nichts mehr machen/lernen/vorbereiten, usw. muss. Das ist eben die Kehrseite an dem Ganzen und die Freizeit, die man vorher hatte, ist total verplant. Aber bei mir überwiegt dann doch der Wille und die Motivation des Studiums :-)) LG

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  4. Wow - du läufst schon seit 8 Jahren durchgehen? Das ist wirklich eine unglaublich lange Zeit - da kann ich mir gut vorstellen, dass der Körper irgendwann viel besser mit Belastungen umgehen kann :-)
    Ich bin noch nicht im Lauffieber - mir ist es immer noch tendenziell zu kalt ;-)
    Liebe Grüsse
    Ariana

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    1. Stimmt, es ist wirklich eine lange Zeit wenn man sich das so vorstellt..und meine Anfänge waren wirklich sehr turbulent :-).
      Bald soll es ja wärmer werden - dann kannst du auch wieder loslegen! LG

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  5. Wie du das alles unter einen Hut bekommst (Training und Studium) finde ich echt bewundernswert! Du bist total so fleißig! :D

    Ich trainiere gerade für den Berliner HM am 29.03.! Leider war ich die letzten zwei Wochen wegen einer Erkältung außer Gefecht gesetzt. Nun ist auch mein ganzer Trainingsplan dahin! :( Mal gucken, was ich jetzt noch rausreißen kann.

    Zum Thema Handschuhe: habe ich jetzt auch schon ein oder zwei Mal beim Laufen ausziehen und in die Jackentasche stecken müssen! Ohne laufe ich aber trotzdem nicht los! Gestern war das auch wirklich mein Glück! Da kam ich ganz plötzlich und unerwartet in einen Graupelschauer! Brrruuuaaa! Bäh! Gott sei dank waren die Fingerchen durch die Handschuhe geschützt. Aber das Gesichtspeeling konnte ich mir für den Abend schenken :D

    Ganz liebe Grüße!

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    1. Oh danke....ja, fleißig...ich habe eigentlich immer das Gefühl, dass ich einfach viel zu wenig mache, dass ich immer hinterherhinke und es nicht reicht :-( Ich weiß nicht, viele meiner Studienkollegen machen viel weniger, oder sagen es jedenfalls, und ich setze mich oft stundenlang an den Schreibtisch vor den PC...
      Oh, toll - du läufst ja ziemlich bald den HM!!! Ich kann dich total verstehen, mir ist es letztes Jahr mit einer Grippe vor dem Marathon so gegangen - 2 Wochen Trainingszeit waren einfach so weg und die kann man auch nicht aufholen :-( Krankheiten kann man sich leider nicht aussuchen aber ich wünsch dir trotzdem noch eine gute Trainingszeit bis dahin!

      Puh, da hattest du wirklich Glück, dass du die Handschuhe trotzdem noch hattest! Kalte Finger sind richtig unangenehm! Haha....super der Spruch mit dem Gesichtspeeling :D LG

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  6. Schön zu lesen, dass du dein Marathontraining trotz intensives Studium gut durchziehen kannst. Man kann oft viel mehr als man denkt, und ich glaube dass Du jetzt nach deinen langen Läufen fit bist, einfach weil du fit sein musst. Früher warst du auf relaxen und erholen eingestellt, heute bist du auf das Lernen eingestellt – das ist sehr viel eine Kopfsache!

    Oh, hier hat es heute gerade einen ganzen Tag fest geschneit – wie im tiefsten Winter. Ab morgen soll es aber für einige Tage wieder schön und sonnig werden, ich freue mich sooo darauf, die Sonne wieder zu sehen!!!

    Apropos Müdigkeit – die habe ich auch momentan und so läuft bei mir im Moment nicht viel, nur sporadisch wenn ich mal einen besseren Tag habe. Aber auch ich werde mich wieder erholen und freue mich auf hellere wärmere Frühlingstage!!

    Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg mit deinem Training, das es weiter so gut läuft neben dem Studium!
    Anna

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    1. Von dieser Seite habe ich es noch gar nicht gesehen....aber ich denke du hast absolut Recht. Man unterschätzt einfach soviel, was vom Kopf ausgeht, aber damit steuern wir ja eigentlich alles, und genauso auch unseren Körper!

      Wegen der Müdigkeit ist mir auch noch eingefallen, dass es vielleicht auch am Wetter liegen könnte oder sogar diese Frühjahrsmüdigkeit - die habe ich eigentlich jedes Jahr nur diesmal total "vergessen". Ich bin noch immer den ganzen Tag erledigt, auch wenn ich denke gut ausgeschlafen zu sein...ich hoffe, das wird bald besser :-)

      Vielen Dank dir!!! LG

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  7. Ich darf grad gar nicht an Wettkämpfe denken. In den nächsten 8 Wochen 3 große. Und noch kein richtiges Training ... Aber irgendwie werde ich das schon schaukeln...

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    1. Du bist ja schon ein alter Hase bei Wettkämpfen...ich denke die wirst du ganz locker meistern :-)

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  8. ich glaube wir müssen uns beim VCM treffen ;-) ich laufe da den halben und mitte mai dann meinen ersten Marathon.... :-)

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    1. Oh ja :-)) Wie super, im Mai läufst du deinen ersten Marathon?!! Dann bist du ja nicht nur im HM- sondern auch im Marathontraining! Ich wünsch dir alles Gute!!!! LG

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  9. ich glaube wir müssen uns beim VCM treffen ;-) ich laufe da den halben und mitte mai dann meinen ersten Marathon.... :-)

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  10. Hab gerade wieder angefangen mi de Laufen. Du bist wirklich eine tolle Motivation, dein Ehrgeiz ist bewunderswert.
    Und gratuliere wie gut du alles unter einen Hut bringt. Wünsch dir viel Kraft :) Und vielleicht mal die Zeit zum schlafen ;)

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    1. Danke dir, das freut mich natürlich sehr :-)

      So 100%ig wie ich es gerne hätte, bringe ich es leider nicht ganz unter den Hut, aber ich gebe mein Bestes :-)) LG

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  11. Super dass es bei dir so gut läuft. Und Daumen hoch für deine Disziplin wie du das Marathontraining und das Lernen für das Studium vereinst. Und auch hier nochmal vielen lieben Dank für deinen Blogkommentar.

    Ich denke auch dass sich dein Körper schon so gut an die langen Trainingseinheiten gewöhnt hat. Ich wünschte ich würde diese auch so gut wegstecken können... Darum ist es nun jedes mal eine Herausforderung zu Einen langen Lauf aufzubrechen. Mein Körper ist Distanzen Ü20 einfach noch nicht so gewöhnt. Aber ich habe Hoffnung dass das alles noch wird und ich im Marathontraining vielleicht doch noch wenigstens mal bis zu km30 komme. Schauen wir mal wie es sich entwickelt. Auf jeden Fall tut gerade so eine Regenerationswoche mal ganz gut.

    Liebe Grüße und weiterhin ein Verletzungsfreies Training.
    Belli

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    1. Ich muss ehrlich sagen, dass ich es mir so ganz auch nicht erklären kann, warum es so gut läuft. Ich bin aber echt froh, dass neben der Belastung durch das Studium wenigstens das Laufen nicht so extrem hart für mich ist. Von irgendwo muss ich ja meine Energie holen :-)

      Weißt du, jeder Körper ist anders. Außerdem hast du erst vor einigen Monaten ein Baby zur Welt gebracht, da ist es doch vollkommen normal dass du deinen Körper erst wieder an diese langen Distanzen gewöhnen musst. Du machst das schon, ein Schritt nach dem anderen, lass dich nicht unter Druck setzen. Auch wenns keine 30km im Training werden.... :-)

      Vielen Dank für deine Wünsche - dir auch alles Gute! LG

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  12. Echt gut, dass du so dabei bist. Ich wünsch dir alles Gute für den VCM.
    Ich trainiere derzeit fuer den Big 25 in Berlin.:-)

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    1. Danke dir :-)) Ich wünsch dir auch ein tolles und verletzungsfreies Training für den Big 25 :-)) LG

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  13. Dass Du trotz Studium weiterhin so fleißig bist ist bewundernswert. Toll! Viel Spaß und Erfolg weiterhin...
    bei beiden Zielen!
    Claudi

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  14. Ich sportle auch sehr viel: Ringkampf mit meinem inneren Schweinehund. Er gewinnt immer.
    Ich kann zum Thema Laufen also nicht viel beitragen, da ich was das angeht eine faule Socke bin. Zu Hause bei meinen Eltern bin ich viel in der Natur joggen gegangen. Aber hier in der Stadt habe ich es komplett aus den Augen verloren. Was ich dir für mehr Energie aber empfehlen kann ist Asthaxanthxin http://www.zentrum-der-gesundheit.de/astaxanthin-ia.html, obwohl ich sonst kein Freund von isolierten Wirkstoffen bin. Gibt es im Basic Bioladen und anderen größeren Bioläden. Mir gefällt die Version von Sanatur auch besser (die es im Bioladen gibt), da ganzheitlicher. Es ist gibt tatsächlich mehr Energie (ich musste es allerdings 2-3 Monate nehmen, um einen Unterschied zu merken). Womit ich persönlich meine Ernährung ebenfalls aufgewertet habe sind Afa- Algen und Sprossen, die man günstig und einfach selbst ziehen kann. Das sehe ich nicht als Nahrungsergänzung an, da es ja normale Pflanzen sind. Und ich habe Samen in meine Ernährung integriert. ja, das klingt merkwürdig, denn Samen buddelt man in den Garten. Aber sie enthalten mehr Mikronährstoffe, als die ausgewachsene Pflanze. Ich streue sie hin- und wieder über mein Müsli. Vielleicht gibt dir das ein wenig Anregung. Die Artikel vom Zentrum der Gesundheit lesen sich vielmals so, als ob man alle Krankheiten mit der richtigen Ernährung kurieren kann. Meine Wahrheit ist das nicht, aber ich finde die Artikel dennoch informativ, wenn man sich für Gesundheit interessiert. Wozu auch Sport gehört, ja ich weiß (schäm) :)
    Ich finde es toll, wie diszipliniert du Uni und Wettkampf-Training unter eine Hut bekommst.
    LG, Jen

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    1. Hallo liebe Jen, vielen Dank für deinen langen und ausführlichen Kommentar!

      Ich muss zugeben, dass ich von Asthaxanthxin noch nie etwas gehört habe. Ich hatte nun endlich mal Zeit den Artikel zu lesen und habe mich sonst auch noch ein bisschen informiert. Hört sich wirklich sehr interessant an, vielen Dank für diese Anregungen!
      In meine Ernährung möchte ich immer wieder (versuchen) gesunde, neue Sachen zu integrieren, aber dazu gehört natürlich auch sich zu informieren und dazu fehlt mir momentan echt die Zeit. Ich bin schon froh, dass ich mittlerweile wieder ein Päckchen Hirse gekauft habe und damit wieder viel koche ;-) Zentrum der Gesundheit lese ich auch sehr gerne, dort findet man echt sehr viele und auch gute Tipps, genauso wie du schreibst :-))

      Vielen Dank nochmal :-)) LG

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    2. Hirse ist toll :) Ich mag es im Frühstück sehr gern, auch Braunhirsesprossen finde ich lecker.
      Stimmt, gesunde Ernährung braucht Zeit, die man nicht immer aufbringen kann. Ich finde es auch total schwierig, mich unterwegs- auch damals in der Unikantine- gesund zu ernähren. Das Essen in der Kantine ist günstig, aber nicht ungesund und schmeckt manchmal nach Leitungswasser. Bäckereien haben so viel Süßkram und Semivollkorn, die ganzen belegten Sandwitches sehen zwar lecker aus und machen satt, es ist aber nichts drin. Dönerbuden und Imbisse sind leider nicht besser.

      Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier :) Man isst eigentlichimmer das Selbe. Daher habe ich meine Pülverchen und Samen in meinen Alltag integriert. Morgens frühstücke ich zum Beispiel immer, bevor ich das Haus verlasse. Ich hole mir nie etwas beim Bäcker, nebenbei spar das auch Geld. Müsli finde ich unkompliziert, weil man sich alles Mögliche reinhauen kann. In mein Müsli streue ich mir zum Beispiel Chiasamen und Brennesesselsamen oder Braunhirse etc. Zur Arbeit nehme ich einen halben Liter Saft mit, den ich mit Afa-Algen und Astaxanthin pimpe und nach der Mittgaspause trinke. Wobei ich Astaxanthin(wie Vitamin D im Winter) nur kurmäßig nehme, da ich bei isolierten Stoffen vorsichtig bin. Gut, das Mittagessen ist nicht so vorbildlich, aber ich sehe das auch nicht zu dogmatisch. Mir geht es darum meinen Körper zu unterstützen und ihn zu stärken, nicht darum alles Fett, Zucker, Weißmehl etc. von meinem Speiseplan zu streichen und ein Freak zu werden. Wobei mein Küchenschrank durchaus freakig aussieht ;) Abends esse ich meistens nur noch Suppe mit Gemüse, Gerstengras und Sprossen mit etwas Pflanzenöl. Das hat sich so eingebürgert bei mir, das ich gar nicht mehr darüber nachdenke.

      Gut, bei Dir als Leistungssportler mag das nochmal etwas anderes sein, da Ihr ja einen höheren Nährstoffbedarf habt und auf Eure Ernährung grundsätzlich mehr achtet, wofür man sich dann wieder informieren muss: Wie viel Kohlenhydrate man an Trainingstagen braucht, in welchen Lebensmitteln sie am besten für den Körper verwertbar sind usw. Über sowas muss ich mir als Sportmuffel natürlich keine Gedanken machen.
      Das Einzige worauf ich achte ist, dass das Essen naturbelassen ist/wächst es so, wie ich es kaufe in der Natur (ein Müller Joghurt oder ein Döner sind zum Beispiel lecker, aber industriell verarbeitet und damit für mich uninteressant) und ich achte darauf, dass es nicht nur satt macht, sondern Nährstoffe enthält. Mehr weiß ich über Ernährung nicht. Es ist leider so, dass wir zwar ein Überangebot an Nahrung haben, uns leider aber auch krank fressen. Ich benutze bewusst da Wort fressen. Denn eigentlich ist es unnatürlich, dass es diesen Unterschied beim Essen zwischen satt und nährstoffreich gibt. Normalerweise/Ursprünglich gehört das zusammen. Und Nahrung ist ja eigentlich dafür da den Körper gesund zu erhalten, nicht ihn mit Entgiften der Nahrung, die man eben noch zu sich genommen hat zu beschäftigen und vom Essen Zivilisationskrankheiten zu bekommen.
      Man sagt ja auch, dass wenn man nach dem Essen müde ist, hat das Essen dem Körper keine Energie zugeführt, sondern er muss mehr Energie für den Stoffwechsel aufbringen, als ihm zugeführt wurde. Und meistens wird man ja nur von schwerem Essen müde.
      Das war nochmal mein Wort zum Sonntag :)
      Ich hoffe, Deine Klausuren sind nun bald vorbei und Du kannst etwas entspannen.
      LG
      Jen

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  15. KLingt ja supie bei Dir.
    Toll! Möge es so bleiben.
    Beimir läuft eigentlich auch ganz gut.
    Hab noch 45 Tage.
    Herzlichst Birki

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    1. 45 Tage...auch nicht mehr sehr lange!! Dir auch ein gutes und verletzungsfreies Training :-)) LG

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  16. Um das schöne Wetter muss ich dich etwas beneiden, hier ist es - heute stellt die erste große Ausnahme dar - ziemlich frisch und düster. Was auch okay ist! Aber irgendwann einmal darf es schon sonnig werden :/

    Toll, wie du für den VCM trainierst. Von Läufen mit 30 km und mehr kann ich noch träumen, dabei hätte ich jetzt schon Lust darauf. Was ist eigentlich die längste Distanz, die du im Training vorab läufst?
    Es gibt wirklich schöneres als Tempo- und Intervallläufe, aber das Erfolgsgefühl danach ist auch nicht zu verachten ;)

    Alles Gute,
    Markus

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    1. Ich glaube diese Woche soll es sogar in ganz Österreich immer sonniger und wärmer werden - hoffentlich auch bei euch in Wien :-)

      Die längste Distanz im Training ist 35km und diese steht am kommenden Sonntag vor mir *schluck*. Auch nach schon sehr vielen solcher langen Läufen hab ich noch immer sehr großen Respekt vor den Distanzen über 30 km und stelle mich mental immer darauf ein.
      Ja, du hast absolut Recht - nach harten, intensiven Läufen ist dieses zufriedene Erfolgsgefühl unbeschreiblich :-) LG

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