Dienstag, 17. Februar 2015

Das erste Semester als Studentin

Gestern hat das 2. Semester meines Studiums angefangen und es ist nun höchste Zeit euch mal  zu erzählen, wie es mir im 1. Semester gegangen ist :-)
 
Falls es einige (neue) Leser nicht wissen, ich habe mich nach über 10 Jahren in der Arbeitswelt entschieden, ein Studium zu beginnen. Ich studiere an einer Hochschule Lehramt für Volksschule - in Deutschland ist das die Grundschule. Die Hochschulen sind ein bisschen anders als "normale" Unis. Ich habe einen ziemlich vollgepackten Stundenplan, der jeden Tag von Früh bis Spät ausgefüllt ist - von Montag bis Freitag.
 
Ich muss sagen, die Umstellung von einem normalen Bürojob ist mir relativ leicht gefallen. Klar, musste ich mich auch an einiges gewöhnen, denn aufeinmal sitze ich in einem Raum mit vielen anderen Studenten, höre einem Lehrer bzw. Vortragenden zu, schreibe Prüfungen, habe Referate und fühle mich so ein bisschen wieder zurückversetzt in die Schule. Ich habe eine Übungsgruppe, die aus 11 Leuten besteht, d.h. mit diesen bin ich in jeder Lehrveranstaltungen zusammen. Dann gibt es eine größere Seminargruppe und zuletzt die Gruppe für die Vorlesungen, wo alle Studenten des Jahrganges anwesend sind.
 
In  meiner Übungsgruppe fühle ich mich eigentlich sehr wohl. Sicher gibt es auch Studenten, mit denen ich mich nicht sooo gut verstehe aber im Großen und Ganzen sind wir ein gutes Team und ich habe gleich am ersten Tag eine liebe Studienkollegin gefunden, die auch auf der gleichen Wellenlänge ist wie ich und mit der ich alle Gruppenarbeiten mache. Ich muss sagen, der Altersunterschied zu den meisten anderen Studenten ist manchmal schon sehr spürbar. Man merkt, dass viele andere Ansichten, Prioritäten oder einfach einen anderen Lebenswandel haben als ich. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, aber für mich selbst passt es einfach nicht. Ach ja, und was dieses ganze Healthy Living, Essen kochen, Sport, Laufen,.... usw. angeht gibt es leider niemanden, der sich auch noch dafür interessiert. Grüne Smoothies sind nicht bekannt, genauso wenig wie Hokkaidokürbisse (ja, ehrlich), Chia Samen, Agavesirup, veganes Essen oder was es sonst noch so alles gibt. Schon seltsam, weil ich eigentlich dachte, dass mittlerweile niemand um diese "Dinge" herumkommt...aber anscheinend hat es doch etwas damit zu tun, für was man sich privat interessiert.
 
Eine Eislaufprüfung hatte ich auch :-)
Neben den Unterrichtseinheiten an der Hochschule, hatte ich einen Praxisvormittag in einer richtigen Volksschule. Dort habe ich die erste Zeit die Klassenlehrerin beobachtet und viel mitgeschrieben bis wir Studenten (dort waren wir zu acht) nach und nach selber Unterrichtseinheiten halten durften. Anfangs war ich ja total  nervös!!! Hinter einer Unterrichtsstunde steckt ganz schön viel Arbeit, das sehen viele leider gar nicht und denken einfach, als Volksschullehrerin hat man ja eh nicht viel zu tun. Ich höre das immer wieder, aber rechtfertige mich auch nicht mehr. Ich muss sehr ausführliche Stundenplanungen schreiben, auf meine Wortwahl achten und immer Bezug auf den Lehrplan nehmen, d.h. den Kindern darf ja nicht irgendwas gelehrt werden. Das ist oft nicht so leicht und ist echt mega zeitaufwendig.
 
Das Armband hat mir ein Mädchen aus der Schule geschenkt
 
Ich hatte eine 3. Klasse und nach kurzer Zeit haben die Kinder totales Vertrauen aufgebaut und so konnten wir auch einen privaten Einblick in das Leben der Kinder bekommen, der leider nicht immer so rosig ist und mir selber auch nah gegangen ist. Die Praxistage waren richtig toll und haben mich eigentlich bestärkt, dass dies genau der richtige Weg ist, den ich gehen will.
 
Die Prüfungszeit im Jänner war dann leider echt heftig. Eigentlich dachte ich, dass ich in den Weihnachtsferien schon viel erledigt habe, aber das war anscheinend doch noch zu wenig. Teilweise hatte ich in einer Woche 7 Prüfungen und ich hab täglich gelernt, am Wochenende von Früh bis Spät. Diese Zeit war wirklich nicht leicht und ich muss auch sagen, dass ich mich beim Lernen ein bisschen schwer tue. Mir fehlt manchmal total die Konzentration und was mir früher sehr leicht gefallen ist, ist jetzt leider nicht mehr so. Ich mache mir Lernpläne und teile alles auf kleine Brocken auf und wiederhole auch ständig. Sonst bleibt bei mir einfach nichts hängen. Falls ihr noch gute Lerntipps habt, dann bitte her damit!!! :-)
 
Ich habe noch nicht alle Prüfungsergebnisse vom 1. Semester bekommen und hoffe deshalb, dass ich in den nächsten Wochen keine böse Überraschung bekomme..... Gerade vor Deutsch und Mathematik habe ich etwas Angst und hoffe nur auf eine positive Note...also keinen 5er ;-) Das mit den Noten hat sich bei mir sowieso alles sehr relativiert....sicher möchte ich gute Noten schreiben, aber bei so viel Lernstoff war/ist es für mich einfach nicht möglich perfekt zu sein (möchte ich auch gar nicht) und mittlerweile bin ich mit einer positiven Note (egal welche!) 100%ig zufrieden. Ob ihr es glaubt oder nicht, in "Bewegung und Sport" hatte ich eine Nachprüfung, weil die erste negativ war.... Ja, voll peinlich - aber es ging um Theorie und zu meiner Verteidigung: ich hab einfach das Falsche gelernt. Aber so seht ihr, auch bei mir läuft nicht alles so toll.... Vielleicht brauche ich auch nur ein bisschen Zeit um in diese ganze Lernerei hineinzukommen und mich daran zu gewöhnen.
 
Gitarre muss ich auch lernen...ich würd sagen, es läuft :-)
 
Fürs 2. Semester möchte ich daher auch vieles anders machen. Ich versuche möglichst immer gleich mitzulernen (so gut es geht), wenn ich freie Zeit habe möchte ich sofort alles erledigen, auch wenn ich etwas (eine Vorbereitung, Arbeit, etc.) erst in ein paar Wochen fertig haben muss und einfach vorausschauend plane und arbeite. Das nächste Semester wird einfach noch intensiver und ich hoffe, dass ich aus den "Fehlern" der letzten Monate gelernt habe.
 
So, das wars mit meinen kleinen Einblick als Studentin :-) Wie oben schon geschrieben, vielleicht habt ihr hilfreiche Tipps für mich was das Lernen, usw. angeht -ich bin für jede Hilfe dankbar!
 
Ich wünsch euch noch eine schöne Woche!
 
LG, Beauty Runner
 

Kommentare:

  1. Deine Erfahrungen zum Thema Sport und Ernährung kann ich vollends unterstreichen. Auch bei meiner Studienzeit war ich in diesen Bereichen immer außen vor, weil „er schaut ja darauf was er isst – und dann geht er noch laufen!“ Hätte ich auch nie gedacht, war aber wirklich so. Feiern gehören für viele zum Studium dazu, das fordert wohl seinen Tribut oder kollidiert mit anderen Sachen …

    Hab’ lustigerweise erst gestern mit der Ente übers Lernen gesprochen. Ich hab mir den gesamten Stoff für ein Fach/eine Lehrveranstaltung immer am Computer zusammen geschrieben und schön formatiert; mit vielen Tabellen, Diagrammen, Grafiken etc.; das hat mir beim Abrufen des Gelernten immer geholfen, weil ich so grob wusste, wo der Stoff steht. Beim Lernen selbst habe ich immer Häppchen zuerst durchgedacht und zu verstehen versucht, dann ein paar Mal wiederholt und zum nächsten Thema übergegangen. Dann ein neues Thema und wieder alles wiederholen, Stück für Stück weiter und immer wieder wiederholen; rumgelaufen bin ich dabei auch wie ein Verrückter, hab Vorträge für unsichtbare Zuschauer und die Wände gehalten … Genug geschwafelt, vielleicht kannst du daraus etwas für dich ziehen :)

    Liebe Grüße,
    Markus

    PS: Toll, wie du deine Erfahrungen mit en Praxisstunden beschreibst. Man liest in jeder Zeile, dass du das voll und ganz machen möchtest!

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    1. Von den Vorlesungen hab ich auch immer alles am PC mitgeschrieben und nach meiner Vorstellung formatiert, so konnte ich auch ziemlich gut lernen. Ich bin "leider" ein sehr visueller Mensch und merke mir eher wo der Text steht - also unten rechts, etc. und am Besten mit einem Bild dazu...aber der Inhalt braucht dann etwas länger bis er in meinem Kopf ist.
      Vielen Dank für deine hilfreichen Tipps - davon werde ich mir bestimmt etwas mitnehmen :-) LG

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  2. Finde den Einblick in dein Studium total intressasnt - mir war nie bewusst, dass Gitarre spielen und eislaufen könne zur Ausbildung einen Volksschullehrerin gehört. :)
    Ich wünsche dir, dass alle deine Prüfungen positiv sind und du den weiteren Lernstoff gut behälst ;)
    Tipps hab ich wenige - Mir hat selbst zusammenschreiben (also eigene Schrift und Formatierung - immer Handschriftlich) sehr geholfen, auch laut lernen klappt bei mir am besten - ich bin früher oft durch die Wohnung gelaufen und habe laut den Stoff aufgesagt. - Ich lerne auch am besten alleine ;)
    Aber das ist wohl von Lerntyp zu Lerntyp unterschiedlich.

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    1. Ja, das mit den Instrumenten (man kann wählen zw. Gitarre und Klavier) war bei dieser Ausbildung nicht immer so. Aber ich finds total spannend, weil ich Gitarre ja auch privat verwenden kann :-)

      Das mit der eigenen Schrift kann ich total bestätigen! Die Texte über 20 Seiten (zb. bei Vorlesungen) habe ich alle am PC aber ansonsten schreibe ich nur mit der Hand und merke mir das einfach viel besser! Danke dir für deine Lerntipps :-))) LG

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  3. Ich find es toll, dass du da aus dem Weg rausbrichst und nach 10 Jahren in der Arbeitswelt quasi noch mal von vorne anfängst! Das Thema Lehrerin ist mir auch immer wieder mal im Kopf rumgespukt, aber derzeit grad nicht auf dem Plan.
    Zum Lernen: Mir hat es immer geholfen, alle Mitschriften noch mal abzutippen und in Pakete aufzuteilen, wie du es eh schon machst. Bewegung beim Lernen, also herumlaufen, hat mir auch - je nach Thema und Aufgabe - gut geholfen. Auch konkrete Zeitabstände, zb x Seiten in 40 Minuten lernen ohne Ablenkung und dann wieder kurz Pause, wiederholen, Pause, neuer Lernblock, etc. Da hab ich mir auch den Wecker gestellt und alles andere ausgeschaltet.
    Und ich hab mir immer wieder den Stoff selbst erzählt ^^ das muss sich dann mitunter ganz schön schräg angehört haben, besonders wenn ich mit mir selbst debattiert habe ^^
    Ich kenn aber auch von anderen, dass sie immer alles handschrifltich übertragen mussten, anderen haben Farben geholfen und wieder andere schwören auf Karteikarten.
    Bzgl. Studenten und Arbeitskollegen: Ein Freund hat vor zwei Jahren einen ähnlichen Schritt gewagt, nach ca. 10 Arbeitsjahren die Matura (Abitur) nachgeholt und dann begonnen zu studieren. Sein Spitzname bei seinen "Studentenfreunden": "Papa" - muss man auch mögen ;)
    Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Glück und Erfolg und weiterhin viel Motivation!

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    1. Hallo Julia, vielen Dank für deine genauen Lernhilfen :-)) Ich freue mich wirklich total darüber! Das mit dem Wecker stellen ist auch eine gute Idee - ja, ich darf mich auch nicht ablenken lassen und lerne immer alleine in einem Zimmer. Sonst geht's einfach nicht. Hihi....ja, ich rede auch immer laut vor mich hin und sage mir die Antworten selbst vor, das hilft aber total!
      Vielen Dank für deine Wünsche und dein tolle Hilfe! LG

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  4. Ich nehme mir immer vor alles direkt nachzuarbeiten und früh anzufangen mit lernen, aber ehrlich.. ich habe es noch nie geschafft :D Jedes Jahr zu den Prüfungen kommt alles ganz plötzlich und ich verschwinde 2 Monate von der Erdoberfläche..
    Ich weiß zwar nicht genau wie alt du bist, bzw. der Altersunterschied bei dir ist, aber ich merke in der Uni auch ganz deutlich, dass ich alt bin :D Dabei sind es eigentlich nur 5 Jahre Unterschied, aber da fehlt es eben doch einigen ein bisschen an so "alltäglicher" Intelligenz und Erfahrungen, die ich eben einfach schon habe. Dadurch ist man aber eben auch mit vielen nicht auf einer Wellenlänge, was mich aber auch überhaupt nicht stört, denn ich bin ja nicht zur Uni gegangen, um Freunde zu finden ;) Ich habe so 4-5 Leute, die ich gerne mag und mit denen ich auch die ganzen Referate und co bewältige, aber ständig mit denen durch die Clubs ziehen, muss ich eben auch nicht mehr :P
    Ich glaube übrigens, dass "junge" Leute sich noch nicht unbedingt mit sowas wie Essen befassen. Nicht ohne Grund können die wenigsten Studenten kochen :P Ich hab schon so oft, gehört, dass sie eigentlich gar keine Ahnung haben, was man so essen sollte. Und da die Mensa ja warmes Essen bietet und man nur gucken muss, was man mag, beschäftigen sich viele einfach gar nicht damit.
    Zum Lernen kann ich dir eigentlich auch gar keine Tipps geben. Ich habe immer das Gefühl, dass ich viel langsamer bin als die anderen, aber meist stimmt das dann doch nicht :D Ich schreibe mir (meistens) alles auf Lernzettel (mit Karteikarten kann ich nicht :D), weil ich von meiner eigenen Schrift irgendwie besser lernen kann. Und da man bei uns das meiste stumpf auswendig lernen muss, wiederhole ich eben alles immer wieder bis ich es kann. Mein Freund fragt mich auch immer ab, was mir glaube ich am meisten hilft :)

    Viele Grüße
    Meiky

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    1. Das 2. Semester hat bei mir damit angefangen, dass es diesmal mehr Referate, etc. geben wird als Prüfungen. D.h. so wie es aussieht weniger auswendig lernen, dafür aber mehr Gruppenarbeiten, etc. Und die fangen bereits Mitte März an.....puh, dh. es geht schon richtig los! Aber ich bin auch ein bisschen erleichtert, weil es deswegen anscheinend nicht mehr so viel "echten" Lernstoff geben wird da die Referate als Prüfung gewertet werden.
      Ich denke mir auch oft, dass ich fürs Lernen viel länger brauche als die anderen oder länger brauche, bis ich etwas verstehe...nicht dass ich doof bin oder so ;-) Aber vielleicht sind meine Gedankengänge einfach etwas anders oder ich sehe vieles kompliziertes als es ist? Hm, keine Ahnung aber ich hoffe, dass es nur die Anfangszeit war und das alles bald zur Routine wird.
      Vielen Dank für deine tollen Tipps - das mit dem Abfragen ist eine super Idee und mache ich auch :-)) LG

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  5. Das hast du sehr schön geschrieben und man bekommt einen sehr guten Einblick in dein Studium. Ich finde es toll, dass ihr schon im ersten Semester den Paxisbezug habt und so auch ein Stück weit motiviert werdet. Die Prüfungszeiten sind hart, da steht man unter Dauerstrom, das ging mir auch nicht anders.

    Was mir immer gut geholfen hat in Vorbereitung auf die Lernzeit: Den ganzen Stoff für sich selbst zusammenfassen. Bei uns war es so, dass man bis in Detail für jedes Fach sowieso nicht alles lernen konnte. Darum war es gut ein Gespür dafür zu bekommen was wichtig ist und was nicht und dann für sich selbst nur das wichtigste herauspicken und selbst formuliert aufschreiben. Das habe ich dann gelernt und somit auch alle Püfungen geschafft.

    Nun stellt sich da sicherlich die Frage, was denn das wichtigste ist? Ich denke mit der Zeit bekommst du ein Gefühl dafür und weißt wie die einzelnen Lehrenden ticken und was ihnen wichtig ist. Ich habe mir dann nur die Sachen herausgesucht, womit ich dann die anderen Sachen, die mir nicht so wichtig erscheinen, in der Not auch aus dem Gelernt ableiten kann. Ich kann es dir leider nicht besser erklären und hoffe, dass du verstehst was ich meine :) Die Frage ist natürlich, ob das bei dir auch vom Stoff her nach dieser Methode funktioniert. Bei meinem BWL Studium ging das jeden Falls ganz gut.

    Liebe Grüße und eine guten Start für das 2. Semester.
    Belli

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    1. Achso, und da es ja verschiedene Lerntypen gibt: Beim Lernen musste ich selbst alles für mich nochmal selbst aus dem Gedächtnis aufschreiben. Also wie bei einer schriftlichen Prüfungen. So konnte ich es am besten überprüfen, was ich schon behalten habe oder wo ich nochmal ins Detail gehen muss.

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    2. Das mit dem Gespür was wichtig ist und was nicht, habe ich leider überhaupt nicht. Und deswegen war ich auch so überfordert weil ich einfach so viel, d.h. alles, gelernt habe. Die Lehrer konnte ich auch noch nicht so gut einschätzen aber ich habe immer das Gefühl, dass für sie alles wichtig ist....
      Ich hoffe, dass ich das irgendwann mal durchschaue :-)
      Oh, das ist eine sehr gute Hilfe, sich nochmal alles aus dem Gedächtnis aufzuschreiben. Genau, so ist es wie bei einer schriftlichen Prüfung und erst wenn man es niederscheibt sieht man, wieviel man sich gemerkt hat! Super, vielen Dank für die hilfreichen Tipps :-)) LG

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  6. ich kann dir aus jahrelanger erfahrung sagen.. bei mir klappt das mit dem mitlernen leider nicht.könnte auch dran liegen, dass ich schon den zweiten master "nebenbei" mache und einen vollzeitjob hab ;) aber wenn es bei dir klappt - lass es mich wissen. ich geb die hoffnung nicht auf ;)

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    1. Oh, ich versuche mein Bestes...vielleicht klappt es ja ;-) Toll, du machst den zweiten Master neben deinem Vollzeitjob - Respekt! Ich wünsch dir alles Gute und viel Erfolg dabei :-)) LG

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  7. Ein sehr interessanter Eindruck in dein Leben als Studentin :) Ich finde das sehr mutig und bewundere dich dafür. Komplett neu mit etwas anzufangen ist hart und schwer aber du wirst das schaffen!
    Das mit der Ernährung bei den Anderen liegt bestimmt an deren Alter und weil sie vermutlich noch nicht alleine wohnen ;) Bei mir kam das auch erst mit der eigenen Wohnung und Küche :D
    Bei den Unterrichtseinheiten wäre ich selber auch extrem nervös, man will ja alles richtig machen und steht dann direkt vor einer ganzen Klasse. Ich finde es cool, dass ihr Schlittschuhfahren und Gitarre lernt, das macht bestimmt Spass und man nimmt für sich selber auch was mit! Mathematik ist auch immer mein Horrorfach gewesen, da hätte ich auch Angst um die Note ;)
    Meine Lerntipps, mit denen ich immer gut gefahren bin: Den ganzen Stoff schön übersichtlich auf dem PC zusammenfassen, gut unterteilen und optisch alles wichtige markieren. Dann hat man eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Infos und beim Erarbeiten dieser Zusammenfassung hat man den gesamten Stoff auch nochmal durch. Da ich selber immer sehr schnell abgelenkt war habe ich Telefon/Handy/TV/PC aus meiner Lernumgebung verbannt! Das war für mich extrem wichtig. Außerdem, beim Lernen auch mal Pausen machen - kurz Beine vertreten an der frischen Luft und dann weiter machen. Ich drücke dir für das 2. Semester die Daumen :) LG Amysa

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    1. Vor jeder neuen Aufgabe denke ich mir auch "oh, wie werde ich das nur schaffen..." und mache mir tausend Gedanken. Aber es hat bis jetzt mehr oder weniger gut geklappt und ich hoffe, dass es positiv weitergeht.... In Mathe hats leider nicht geklappt und ich muss leider eine Nachprüfung machen, wegen einem winzigen Punkt und ich hab mich beim Lehrer um Kopf und Kragen geredet :-( Das ist sowas von ärgerlich, denn jetzt muss ich das alles nochmal lernen und bin nervöser als vorher. Aber ich versuch trotzdem positiv zu bleiben.
      Du hast Recht, am Besten ist es wahrscheinlich, alles aus dem Lernumfeld zu verbannen was nicht dazugehört. Vielen Dank auch dir für deine Tipps und deine Wünsche :-))) LG

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  8. Schön mal einen Einblick in deinen neuen Alltag zu bekommen.
    Es ist wirklich erschreckend, wie wenig viele Menschen über die gesunde Ernährung bzw. über die Ernährung überhaupt wissen... das erlebe ich immer wieder.
    Ich denke es braucht eine Weile bis man wieder im "Lernmodus" drin ist (so war es jedenfalls für mich - das erste Jahr ging es ziemlich zäh, das zweite ging es besser). Für mich war bzw. ist es auf jeden Fall wichtig immer gleich mitzulernen. Zudem lerne ich sehr gerne mit Karteikarten - davon habe ich dann immer und überall welche mitgeschleppt und konnte immer wieder hineinschauen und auch wenn ich irgendwo 10 Minuten Wartezeit hatte, konnte ich die nutzen und lernen ;-) Die Karteikarten zu schreiben ist allerdings ziemlich zeitaufwändig...
    Ich wünsche Dir alles Gute für dein nächstes Semester!!
    Liebe Grüße Anna

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    1. Oh gut, dann habe ich ja noch Hoffnung, dass es bei mir mit der Zeit auch besser gehen wird :-) Karteikarten musste ich mir sogar das erste Mal (in meinem Leben) zulegen, da ich sie für die Referate, usw. gebraucht habe. Eine gute Idee mit den handschriftlichen Karten, außerdem kann man sie wirklich leichter mittragen in der Tasche als große A4-Dokumente. Ich danke dir für diesen Tipp und für deine Wünsche fürs 2. Semester :-)) Lg

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  9. Ich muß scvhon sagen: Ich habe großen Respekt vor Dir, wenn ich lese was Du vor hast. Den hatte ich auch schon bei Deinen langen Läufen. In Dir steckt Power und es wäre sehr schade wenn Du dieses Potential nicht nutzen würdest. Auch ich hege solche Gedankengänge, allerdings ist es bei mir nicht so einfach, da ich mich um meine Mutter ( 82 ) kümmern muß aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Es ist nicht gut wenn man ältere Eltern hat aber man kann sich´s eben nicht aussuchen. Ich wünsche Dir viel Kraft und Ehrgeiz für Deine " Sache " !

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    1. Hallo liebe/r Anonym :-)

      Vielen Dank für deine lieben Worte! Die machen mich heute ganz schön aufgemuntert :-)
      Ich kann mir vorstellen, dass es nicht so einfach ist einen neuen Weg einzuschlagen, wenn es aus privaten Gründen - aus welchen auch immer - nicht geht. Auch das Finanzielle ist natürlich ein großes Thema und deswegen kann ich mich selber sehr glücklich schätzen, dass ich diese Unterstützung bekomme, sonst würde das bei mir auch alles nicht funktionieren.
      Es ist zwar ein klischeehafter Satz - aber egal wie alt man ist, man kann immer etwas machen oder etwas Neues wagen. Ich hoffe, du hast vielleicht irgendwann auch die Möglichkeit dazu. Vielen Dank für deinen Kommentar und alles Liebe!

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  10. wie schön, dass du dir deinen Traum noch erfüllst und quasi nochmal von vorn anfängst. Ich drücke dir die Daumen, dass es alles genauso wird wie du es dir vorstellst.
    Außerdem erwarte ich schon gespannt deinen Wienbericht:-)

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