Freitag, 12. September 2014

Ein neuer Weg


Nachdem ich die Matura vor vielen, vielen Jahren geschafft habe, war ich einfach nur sooo froh darüber und wollte nichts anderes als arbeiten gehen. Mein eigenes Geld verdienen und so gut es geht unabhängig sein. Da ich aus einer nicht so großen Stadt komme war es von Anfang an klar, dass ich mir in Wien etwas suchen muss – so machen das eigentlich die meisten weil es bei uns in der Umgebung kaum/keine Jobs gibt. Ich habe eine Ausbildung im wirtschaftlichen- und touristischen Bereich und da es für mich 100% klar war dass ich nie im Tourismus arbeiten werde gab es auch nur die Möglichkeit einen „Bürojob“ zu suchen. Von Anwalt über Verlag, Architekt hab ich so alles Mögliche gemacht, aber immer mit der Option nicht ewig in Wien zu bleiben. Acht Jahre hat es gedauert als ich endlich in der Nähe meines Heimatortes einen Job bekommen habe. Und ab diesem Zeitpunkt ging es eigentlich nur bergab. Ich habe Konkurse, Firmenschließungen, Kündigungen miterlebt. Mitarbeiter, die andere ausgrenzen, beschimpfen – vor allem Schwächere -  Chefs die darüber hinwegsehen, heutzutage sagt man ja Mobbing dazu….  Bis hin zur Arbeitslosigkeit habe ich das alles am eigenen Leib erfahren. Man denkt sich, MIR kann so etwas nie passieren, aber leider kann es wirklich jeden treffen.
Als ich vor ca. einem Jahr einen neuen Job bekommen habe, dachte ich, dass jetzt alles anders wird. Es war so positiv, die Leute waren toll, die Arbeit war interessant aber nach 2 Wochen hab ich gesehen, dass das alles nur Schein war. Die Mitarbeiter haben sich gegenseitig fertig gemacht, anderen Aufträge weggeschnappt, es wurde über jeden hergezogen der nicht im Raum war (viel auch unter der Gürtellinie). Es gab absolut kein Miteinander, jeder gegen jeden, egal mit welchen Mitteln. So etwas habe ich noch nie erlebt, man wurde von anderen genau beobachtet wo man hingeht, was man isst, was man macht, und wenn man nicht die gleiche Meinung hatte oder nicht in dieser Gruppe dabeistand, die über andere hergezogen hat, dann hatte man sowieso keine Chance mehr, man war ein Aussenseiter – und das ist noch milde ausgedrückt. Auch die Arbeit wurde weniger – das wichtigste war Kaffee zu machen und teilweise bin ich mir dabei vorgekommen wie ein Vollidiot der nichts anderes kann. Ab diesem Zeitpunkt war mir klar, dass ich in dieser Firma niemals die nächsten 30 Jahre verbringen werde, nie im Leben. Ich hab also wieder angefangen Bewerbungen zu schreiben und in der Arbeit hab ich mich neutral verhalten, nicht viel gesprochen und quasi gute Miene zu bösen Spiel gemacht. Eine tägliche Herausforderung, denn ich war nicht mehr ich selbst.

Jahrelang geht man nur einen Weg, geradeaus, den man sehr gut kennt


Tja, das Problem ist nur, dass man in meiner Umgebung  einfach kaum eine Chance hat, es sei dann man engagiert sich politisch, ist bei Vereinen dabei oder kennt jemand, der jemanden kennt…ihr wisst schon. Ich hatte echt schlimme Bewerbungsgespräche, ich wurde behandelt wie der letzte Dreck und ich wurde von Menschen (langjährigen Freunden) so enttäuscht, die Anfangs ihre Hilfe angeboten haben aber als es ernst wurde einfach darauf „vergessen“ haben.
Und nach einem echt herben Rückschlag war ich so verzweifelt und unglücklich, dass ich wusste, so nicht weiterzukommen. Das alles ging sehr auf meine Nerven und den Körper, trotz normalen Essen hab ich nur mehr abgenommen, was alle mitbekommen haben und das ich erst jetzt selbst durch Fotos von dieser Zeit gesehen habe. Ich kenne das ganze „System“ bei uns – du musst absolut nichts können, du kannst dumm sein wie Stroh, aber einfach jeden in den Hintern kriechen, dann hast du es geschafft. Das alles ging bis dieses Jahr ins Frühjahr hinein und auch wenn ich Menschen habe, die mir zureden, helfen und mich aufbauen musste ich am Ende doch selber Entscheidungen treffen. Zu diesem Zeitpunkt hab ich für den Wien Marathon trainiert und das war nebenbei auch noch mein großes Glück, denn ich „musste“ ja laufen, trainieren. Auch wenn es andere gar nicht verstehen, aber das Laufen hat mir in dieser Zeit so viel gebracht – Normalität und Kraft und ich hab viel darüber nachgedacht, was ich eigentlich wirklich möchte.
Und eine Sache spuckt mir schon seit ein paar Jahren im Kopf herum aber ich hätte mich nie getraut diesen Schritt zu wagen. Ich wusste, dass ich mit Menschen arbeiten will. Nicht mehr stur am Computer den Tag abrattern – von 8 bis 5. Ich möchte niemanden verurteilen, der das macht aber für mich war das nicht mehr das richtige. Ich hab mich in den letzten Jahren als Mensch total verändert, meine Ansichten und das was ich vom Leben will.
Und deswegen hab ich mich an einer Pädagogischen Hochschule angemeldet um Volksschullehrerin zu werden. Lehrerin, genau über diesen Beruf denke ich in den letzten Jahren viel nach und jedesmal kommt dieses „Hätte ich das nur gemacht…“. Die Entscheidung hab ich mir nicht leicht gemacht – wochenlang hab ich meine Finanzen durchgerechnet ob ich sich das alles überhaupt ausgeht und ob es wirklich das ist was ich will. Und je mehr ich darüber ernsthaft nachgedacht habe, desto klarer wurde alles für mich und dann hab ich es einfach getan! Ich hatte im Juni die Aufnahmeprüfung, die ich bestanden habe und hab meinen Job gekündigt. Mein Chef hat mich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr angeschaut oder beachtet und mich nur mehr von oben herab behandelt. Von den "Kollegen" möchte ich gar nicht erst anfangen.

Aber irgendwann entscheidet man sich einen anderen Weg einzuschlagen. Den man nicht kennt und man weiss nicht wohin dieser führen wird.
Am Ende meines letzten Arbeitstages bin ich ins Auto gestiegen und ohne einen Blick zurück heimgefahren. Ich glaube dass ich noch nie so erleichtert war, tausend Steine sind von mir abgefallen und ich hab mich einfach nur frei gefühlt.


Und so bin ich ab 1. Oktober Studentin! Nie im Leben hätte ich vor einigen Jahren an so etwas gedacht. Zu 50% freue ich mich wahnsinnig darauf und die anderen 50% sind panische Angst ob ich das alles schaffe (lernen, Prüfungen…das ganze Studium!) oder dass ich nach einem Monat vielleicht denke „Oh nein, was ich hab mir da nur angetan“. Und diese Gedanken lassen mich in den letzten Wochen nicht schlafen je näher der Oktober rückt. Das Studium besteht aus 6 Semestern – also 3 Jahre. Da ich schon einige Jahre gearbeitet habe, bekomme ich ein Selbsterhalterstipendium. Es ist nicht viel und ich muss daher sparen wo es nur geht. Urlaub, größere Ausgaben, Geschenke. etc. sind erstmal gestrichen – Auto, Essen und Leben/Wohnen haben Priorität. Ich hatte für die nächsten Jahre eigentlich auch einen anderen Lebensplan, auch privat mit meinem Freund. Aber wenn ich diese Chance nicht jetzt ergreife, dann mache ich mir irgendwann bestimmt Vorwürfe.


Und falls ihr euch fragt, was ich zu dieser ganzen Lehrer/Schuldebatte, die gerade in Österreich stattfindet sage und ob mich das nicht abschreckt. Nein, tut es nicht. Mit Menschen oder Kindern zu arbeiten ist nie leicht, man wird gefordert, man geht vielleicht auch an seine Grenzen, es gibt ein System über das man sich nicht so leicht hinwegsetzen kann. Ob ich überhaupt einen Job als Lehrerin bekomme…sicher, das macht mir natürlich auch Sorgen. Aber ich lasse mich davon nicht runterziehen oder mich fertig machen, von niemanden – weil es einfach nichts bringt! Vielleicht ist es naiv, aber ich lasse alles auf mich zukommen, ich mache mir selbst ein Bild und bin offen für alles was passieren wird. Diese ganzen Rückschläge und negativen Erfahrungen haben mir nur gezeigt, dass man sich entweder ständig nur bemitleiden kann (wie schlecht es doch einem geht…) oder weitermacht und so automatisch stärker wird. Man muss sich nur für eines entscheiden.


Und diesen werde ich gehen.
Ich hätte noch einiges zu erzählen (vielleicht mal wann anders), aber bevor dieser Post jetzt wirklich ewig lang wird…. Ich wollte euch diese Neuigkeit in meinem Leben einfach nur mitteilen, denn das gehört bald dazu und wird in den nächsten Monaten bzw. Jahren wahrscheinlich auch das ein oder andere Thema hier werden. Ich hoffe jedenfalls, dass ich den Blog noch so weiterführen kann wie bisher, aber ich kanns auch nicht versprechen weil ich nicht weiss, wie sehr mich das Studium einnehmen wird.
Danke euch fürs mitlesen  - vor allem wer das alles geschafft hat… ;-)
LG, Beauty Runner

Kommentare:

  1. Ich finds toll!,, eine freundin hat jez auch 7 jahre gearbeitet und ab 1.10. macht sie das selbe wie du :D
    Die ausbildung ist ja nir mehr heuer 3 jahre, später 4 ... Glaub ich zumindest :)

    Es ist nie zu spät und wie du schon sagtest, du hast noch 30ig Jahre.... Da sollte man doch etwas machen, was einem spaß macht! Ich wünsch dir auf alle fälle viel erfolg und freue mich auf weitere beiträge!

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    1. Ja, du hast Recht mit den 3 Jahren - die sind nur mehr ab heuer. Da hab ich ja nochmal Glück gehabt ;-) Wow, das ist ja ein toller Zufall mit deiner Freundin.

      Vielen Dank, das kann ich brauchen :-) LG

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  2. Hallo,
    ich gratuliere dir zu deiner Entscheidung. Sie ist dir bestimmt nicht leicht gefallen, war ja klar zu lesen. Du hast eine Entscheidung getroffen nach reiflicher Überlegung. Ich kann dir nur sagen, du hast den schönsten Beruf der Welt im Auge. Ich bin seit 37 Jahren in diesem Beruf - allerdings in der Neuen Mittelschule (vormals Hauptschule) - und habe es noch immer nicht bereut. Mit den Gegenständen Englisch und Sport hatte ich es leicht die jungen Menschen zu erreichen. Wie du schon sagst, ist es nicht so sicher, ob du dann eine Anstellung bekommen wirst. Aus meiner Erfahrung kann ich dir mitteilen, es gibt immer wieder Chancen und manchmal geht es ganz schnell.
    Ich freue mich für dich und wenn du irgendeine Unterstützung brauchst, melde dich einfach. Toll, dass du so mutig bist. Ich wünsche dir alles Gute und drück dir fest die Daumen.
    Ganz liebe Grüße
    Rosa

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    1. Hallo liebe Rosa, an dich habe ich auch gedacht als ich meine Entscheidung getroffen habe (und wer wohl noch so in diesem Beruf ist von meinen Lesern...).
      Ich habe auch zuerst geschwankt zwischen der NMS und VS - falls ich die NMS gewählt hätte, dann hätte ich auch Sport und Englisch gemacht :-D Aber meine Wahl ist dann doch auf die VS gefallen.
      Ich bin zuversichtlich was die Zukunft betrifft, viel schlimmer kann es einfach nicht kommen als das, was ich schon erlebt habe. Ich versuche wirklich jeden Tag neu zu starten und das beste daraus zu machen, vielleicht habe ich am Ende dann doch viel mehr Glück als gedacht.
      Vielen Dank für deinen lieben Kommentar und dass du mir deine Hilfe anbietest, das ist wirklich so toll zu hören! LG

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    2. Das ist ja ganz besonders lieb von dir, dass du bei deiner Entscheidung an mich gedacht hast. Und dass du auch überlegt hast Englisch und Sport zu studieren ist ja ein Zufall. Ich habe übrigens auch als Lehrerin an der VS angefangen und bin nach 10 Jahren noch einmal zum Studieren gegangen für das Lehramt an HS (jetzt NMS). Dazwischen habe ich einmal 2 Jahre in der Wirtschaft gearbeitet, um das Leben außerhalb der Schule kennen zu lernen. 2004 hab ich dann ein Masterstudium an der Donauuniversität in Medienpädagogik gemacht und seit 2013 studiere ich an einer Uni in New York School Building Leadership. Du siehst, es ist nie zu spät sich weiter zu bilden und zu verändern. Life-Long-Learning ist in diesem Bereich ein Muss - zumindest für mich.
      Du wirst alles ganz toll schaffen, Ausdauer, Mut, Willenskraft und Stehvermögen hast du dir auch durch dein regelmäßiges Laufen angeeignet. Alle diese Eigenschaften werden dir helfen. Bist du eigentlich in NÖ zu Hause? Wenn ja, kann ich dir vielleicht einmal helfen. Ich kenne viele Leute in NÖ, die mit der Bildung was zu tun haben.
      Ansonsten freue ich mich für dich, dass du diesen mutigen Schritt gesetzt hast. Ich weiß, dass du erfolgreich sein wirst. Lass uns alle hier an deiner Entwicklung teilhaben und berichte von deinem Studium. Ich wünsche dir alles Gute und vielleicht sehen wir uns ja einmal irgendwo.
      Nicht vergessen, wenn du meine Unterstützung brauchst - egal wofür - melde dich.
      GLG
      Rosa

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    3. Du hast wirklich schon eine aufregende Laufbahn hinter dir! Und studierst jetzt in New Yorker, wow, sehr beeindruckend. Ich bin auch der Meinung, dass man sich wirklich das ganze Leben weiterbilden sollte, aber zumindest offen sein für alles neues und sich nicht verschließen, egal in welchen Lebenslagen.

      Ich hoffe, dass ich durch meine Lauferfahrung wirklich so mutig und willensstark geworden bin und dass mir diese Eigenschaften auch auf meinem weiteren Lebensweg helfen werden. Nein, ich komme aus dem Bgld. und werde auch dort studieren - aber danke dir für dein Angebot!
      Ich werde bestimmt von meinem Studium berichten. Ich bin selber schon sehr gespannt wie ich das alles empfinden und erleben werde...es wird bestimmt aufregend. Ja, und vielleicht sehen wir uns wirklich mal wann :-)) Vielen Dank für deine Worte! LG

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  3. Klasse dass du dich traust aus dem Bekannten auszubrechen und deine traeume zu verwirklichen. Drueck dir alle Daumen.

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  4. Ich finde deine Entscheidung absolut super! Wie du schon sagst, es bringt nichts, wenn du dein Leben lang bereist, dass du etwas nicht gemacht hast. Ich habe ja nach meiner Ausbildung sogar noch ABI gemacht und dann erst studiert und damit bin ich noch lange nicht fertig :P

    An meinem ersten Arbeitstag nach meiner Ausbildung wurde ich mit den Wörtern "XY ist hier auch noch, aber die hat heute frei. Mit der darfst du eh nicht reden. Das sieht die Geschäftsleitung nicht gerne". Und ich dachte mir so: wtf? Wie seid ihr denn drauf? Ich möchte die Person aber total gerne und wir haben uns super verstanden. Mit Ablauf der Probezeit wurde mir dann gekündigt - nach Vorwarnung, dass ich die Pêson meiden sollte (von meiner Abteilungsleiterin). Da hab ich mir nein Ei drauf gepellt. Die Leute waren eh alle hohl und in so einem Umfeld will doch keiner arbeiten :D Ich hätte eh einen Monat später gekündigt, damit es mit der Schule passt :D

    Ich finde es echt super, dass du das machst! Ich lass auch einfach alles auf mich zu kommen. Bis jetzt ist alles perfekt so gelaufen, wie ich es mir gewünscht hab :)

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    1. Danke dir für deinen Kommentar - dann bin ich ja gar nicht so alleine wie ich zuerst gedacht habe mit meinem Berufsleben und so wie sich alles entwickelt hat....

      Ich hatte auch schon ganz tolle Arbeitskollegen aus denen richtige Freunde wurden und mit denen ich heute noch in Kontakt bin. Aber es gibt ja leider auch die andere Seite, manchmal echt so krass dass man sich wirklich denkt, was nur mit den Leuten heutzutage los ist??

      Danke, ich hoffe dass es bei mir auch so gut laufen wird wie bei dir! LG

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  5. Ich selbst unterrichte ja angehende Grundschullehrer, darunter auch viele, die schon eine Ausbildung und Arbeitserfahrung hinter sich haben. Ich finde deinen Entschluss sehr mutig, aber auch absolut richtig. In Sachsen sucht man übrigens in den nächsten Jahren händeringend Lehrer, ob du natürlich gleich so weit weg möchtest weiß ich natürlich nicht ;) Ich wünsche dir ganz viel Spaß und Erfolg! Du schaffst das!

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    1. Oh, wirklich...du unterrichtest die Grundschullehrer? Wow, das ist ja total interessant!

      Ich glaube Sachsen wäre dann doch ein bisschen zu weit für mich ;-) Vielen Dank, ich hoffe sehr dass ich es schaffe! LG

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    2. Also falls du Fragen zu Mathematik-, Deutsch- oder Englisch-Didaktik hast, kannst du dich gerne an mich wenden ;) Ich habe zuerst Grundschullehramt (Englisch, Mathe, Deutsch) studiert, mich dann aber doch für einen fachwissenschaftlichen Master in Linguistik entschieden und habe jetzt eine Stelle an der Uni, an der ich Mathematikdidaktik und Deutschdidaktik unterrichte

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    3. Das hört sich ja nach einem tollen Werdegang an - und jetzt unterrichtest du an der Uni, Wahnsinn :-) Vielen Dank für dein Angebot - vielleicht muss ich darauf zurückkommen. LG

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  6. Ich finde sehr gut, dass du dich getraut hast, einen anderen Weg einzuschlagen. Das erfordert viel Mut und darauf kannst du stolz sein!
    Du bist wahrscheinlich ein bisschen älter als ich, aber ich fange im Oktober auch mein Studium an. Genauso wie bei dir: Ich fühle 50% Vorfreude und 50% Panik, weil wirklich alles neu und anders wird und ich gar nicht weiß, ob ich das alles schaffen werde. Aber das wird schon, wir kriegen das hin, lassen es einfach auf uns zukommen :). Ich würde mich sehr freuen, wenn du dann ein wenig darüber schreibst wie es dir in deinem Studium ergeht. Das interessiert mich tierisch ;).
    Lg Cora

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    1. Hallo Cora, vielen Dank für deinen Kommentar und die motivierenden Worte! Das können wir ja dann in Zukunft gegenseitig machen :-)

      Ich werde gerne darüber schreiben wie es mit dem Studium läuft. Vielleicht ist das für andere nicht wirklich soo spannend, was ich auch verstehen kann. Aber dieser Teil wird auch bald zu meinem Leben gehören, deswegen wird er auch in meinem Blog einen Platz bekommen :-) LG

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  7. OH MEIN SCOTT!!!
    Nicht nur, dass ich dich total für deine Entscheidung bewundere (ist nicht leicht, wenn man schon mal berufstätig war) - ich spielte seit einigen Tagen auch mit dem Gedanken (wobei das bei mir nix spruchreifes war).

    Bitte berichte umbedingt weiter, wie es dir dabei geht. :) Ich freu mich so für dich.

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    1. Vielen Dank :-) Ja, sich von einem quasi "sicheren" Leben ins Ungewisse zu stürzen ist für mich auch nicht so leicht gewesen, aber letztendlich bin ich zu 100% zufrieden mit meiner Entscheidung.
      Vielleicht wird das bei dir ja doch noch was......

      Ja, ich werde berichten - anscheinend dürfte das viele hier wirklich interessieren :-)

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  8. Hey,

    Ich studiere ja auch auf Lehramt und ich bin echt gespannt, was du so über das Studium in Östereich erzählst :) Ich kenne ja nur das Studium in Deutschland. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg!
    LG

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    1. Oh, du bist auch eine angehende Lehrerin? Wow, echt toll zu hören :-)
      Vielen Dank!!!

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  9. Erst einmal ganz herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung! Ich finde das einen richtig tollen Schritt und ich bin überzeugt, dass du das mit Sicherheit ganz toll hinbekommst :-)
    Ausserdem habe ich es oft so erlebt, dass die Chefs und Kollegen "beleidigt" sind, wenn man einmal kündet und einen entweder ignorieren oder einfach völlig anders behandeln - das liegt also nicht an Dir :-)
    Ganz liebe Grüsse und ich bin schon jetzt gespannt auf Deine Erzählungen.
    Ariana

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    1. Diese vielen negativen Erlebnisse habe ich alle hinter mir gelassen, wobei ich schon noch sehr oft an das alles denken muss. Und das bestärkt mich nur in meiner Entscheidung, das ich absolut das richtige getan an.
      Vielen Dank auch dir :-)) LG

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  10. Großen Respekt für Deine mutige Entscheidung. Da Du es auch wirklich willst, wird es auch sicher klappen. Ich wünsche Dir dafür alles Gute und hoffe Du wirst darüber in Deinem Blog auch fleißig berichen. VG Frank

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    1. Hallo Frank! Ja, ich hoffe dass alles so klappen wird wie ich es mir vorstelle. Ich denke auch, weil ich wirklich überzeugt bin und es auch will, kann es nicht so schlimm werden....hoffe ich zumindest ;-) Danke dir!

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  11. Ich wünsche dir alles Gute!!
    Du hast auf jeden Fall die richtige Entscheidung getroffen!!
    Ich bin schon gespannt auf deine Sicht des Studentenlebens!

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    1. Danke Kati :-)
      Oh ja, ich bin auch total gespannt wie das alles sein wird, wie meine Tage aussehen, wie ich mit dem Lernen zurechtkomme...das wird schon ein bisschen anderes werden. Ich werde bestimmt darüber schreiben :-) LG

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  12. Wow, damit hätte ich ja absolut nicht gerechnet :) Ich finde es erstmal toll, dass du hier ein bisschen was privates erzählst (wusste bis jetzt gar nicht, was du machst)...
    Und deine Erfahrungen hören sich ja ganz & gar nicht gut an!!! Deswegen finde ich es auch total super von dir, dass du dich für etwas anderes entscheiden konntest. In unserem Studiengang gibt es auch ein paar jenseits der 30, 40 und sogar 50, also mach dir bloß keine Gedanken ;) Deine Ausbildung + Berufserfahrung werden dir ja dadurch auch nicht genommen!
    Bin gespannt, wie du das Studium empfinden wirst; kannst ja nach ein paar Wochen gerne nochmal berichten :)
    Kannst du denn trotzdem in deinem Heimatort wohnen bleiben?
    Freut mich total für dich & ich wünsche dir eine tolle Zeit sowie natürlich schonmal viel Erfolg als Studentin

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    1. Ja, ich dachte das muss jetzt mal raus...hihi. Nein, ich denke früher oder später hätte alles zu Verwirrungen geführt auf dem Blog wenn ich vielleicht mal schreibe, dass ich Ferien statt Urlaub habe oder für Prüfungen lernen muss, usw.
      Eine Bekannte von meiner Mama hat das Studium, das ich beginnen mit 40 gemacht - und ich fühle mich mit 30 zum Glück noch nicht wie eine alte Schachtel ;-) Aber bei der Aufnahmeprüfung hab ich mich mit den vielen jungen Mädls auch total gut verstanden und da hab ich schon gespürt dass es genau das richtige ist.
      Ja, ich wohne weiterhin in meinem Ort und werde immer mit dem Auto zum Studienort fahren. Bei guten Verkehr dauert das ca. eine halbe Stunde und das ist wirklich okay für mich.
      Vielen Dank für deine Wünsche :-)

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  13. Ich finde es super, dass du den Mut aufbringst, diesen Schritt zu wagen. Ich finde die Entscheidung absolut richtig. Du gibst damit zwar ein Stück Sicherheit auf, aber was nützt schon Sicherheit, wenn man nicht glücklich ist?

    Dein Post hat mich sehr bewegt. Du hast auf mich bisher immer sehr ausgelichen und zufrieden gewirkt. Ich hätte nie gedacht, dass du mit deiner Arbeit so unglücklich bist. Aber klar - man bloggt ja in der Regel eher über die schönen Dinge und will sich nicht auch noch in der Freizeit mit den Problemen belasten.

    Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute für dein Studium und hoffe, weiterhin regelmäßig von dir zu lesen (auch darüber, wie das Studium so läuft).

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    1. Ich dachte früher auch immer, dass "irgendein" Job schon okay wäre, ich verdiene Geld, kann mir was leisten und mehr brauche ich nicht. Nur verändert man sich wirklich mit den Jahren und man hat andere Vorstellungen als mit 18-19 Jahren. Damals hat mich absolut nichts interessiert, ich hätte gar nicht gewusst was ich studieren sollte, deswegen mache ich mir selber auch keine Vorwürfe weil ich nicht schon früher diesen Schritt gewagt habe. Aber es kommt eben alles zu seiner Zeit.

      Abgesehen von all den negativen beruflichen Erfahrungen, bin ich eigentlich wirklich ein sehr fröhlicher und angenehmer Mensch. Vielleicht habe ich nie früher etwas erwähnt, weil ich generell mit Problemen und solchen Sachen vorsichtig umgehe und auch meine Mitmenschen erfahren diese Sachen erst viel später. Ich versuche zuerst immer selbst eine Lösung zu finden und möchte andere damit nicht wirklich belasten. Es ist manchmal echt schwierig sich nur über das Internet bzw. den Blog mitzuteilen, ich weiss eigentlich auch nicht genau wie in von anderen (Lesern) wahrgenommen werde. Aber vielleicht hatte jemand dieselben Erfahrungen wie ich und da tut es schon gut zu lesen, dass man nicht ganz alleine ist :-)

      Vielen Dank für deine Worte - ich hoffe auch, dass ich trotzdem noch die Zeit finde den Blog aufrecht zu erhalten.

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  14. Das ist wirklich ein mutiger Schritt von dir! Ich finde es wirklich klasse, dass du dich getraut hast einen anderen Weg einzuschlagen. Ich bewundere dich dafür, da ich selber auch in einem 8 Std. Bürojob festhänge, der mich nicht glücklich macht! Selbstzweifel, Ängste und andere Lebenspläne hindern mich jedoch bis jetzt daran etwas zu unternehmen und ich versuche durch meine Freizeit einen Ausgleich zu haben! Es ist wirklich unglaublich was man bei einigen Unternehmen so erleben muss! Mobbing kann einen wirklich zerfressen und den Körper krank machen! Das habe ich selbst auch schon erlebt. Leider kann einem so etwas überall passieren und deshalb habe ich an meiner eigenen Stärke gearbeitet um mit so Situationen besser umgehen zu können! Das Laufen hat mir hierbei auch sehr viel geholfen (und Sport allgemein).
    Ich wünsche dir alles Gute für diesen Weg und ich freue mich über Berichte von dir :) Ganz liebe Grüße Amysa

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    1. Ich verstehe ich dich absolut! So ein Schritt in ein ganz neues Leben ist auch bei mir mit total vielen Ängsten verbunden und bestimmt nicht leicht zu entscheiden. Eigentlich habe ich keine Ahnung was auch mich zukommt und deswegen habe ich mir vorgenommen, einfach jeden Tag eine neue Chance zu geben. Irgendwie wird es schon klappen :-)
      Ich habe in den letzten Jahren mit vielen Leuten gesprochen, und fast alle haben mir bestätigt, dass Mobbing bei ihnen an der Tagesordnung steht. In meiner Umgebung weiss man schon bei welcher Firma das passiert und deswegen werden auch ständig neue Mitarbeiter gesucht weil die meisten wieder kündigen. Es ist echt wie ein Teufelskreis und wenn man nicht selbst stark genug ist oder wird, dann kann einem das wirklich sehr krank machen.
      Vielen Dank - ich werde von mir hören lassen :-) LG

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  15. Wow, was ein langer persönlicher Post von dir! Freut mich wirklich riesig, hier etwas privates von dir zu lesen. Ich wusste bislang nämlich auch nicht, was du so (neben dem Laufen) so treibst.

    Ich finde es ganz großartig, dass du dich getraut hast, diesen Schritt zu gehen! Dass du so kurz vor Semensterstart etwas aufgeregt bist, ist doch verständlich! Aber ich denke dass neben der ganzen Aufregung auch eine große Portion Vorfreude dabei ist!

    Ich wünsche dir für deinen neuen Lebensabschnitt alles alles Gute und hoffe, dass du weiterhin die Zeit finden wirst uns hin und wieder über deinen Blog auf dem Laufenden zu halten!

    Übrigens: Die Symptome passen tatsächlich zu dem ITB Syndrom... ich werde mal lieber ein bisschen bei Pilates, Yoga und Schwimmen bleiben und die Laufanalyse abwarten, bevor ich wieder in die Laufschuhe steige! Danke dir für den Hinweis!

    LG

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    1. Ja, ich glaube der persönlichste Post bisher und ich dachte nicht, dass er soviel Interesse bekommt!

      Die Vorfreude ist wirklich sehr groß, aber eben auch die Angst...oje, ich möchte gar nicht an den ersten Tag denken...ich glaube da bekomme ich Schweissausbrüche ;-)

      Danke dir - ich möchte den Blog auf alle Fälle weiterführen weil er auch schon viel mehr geworden ist als ein Hobby.

      Ich wünsch dir alles Gute für die Laufanalyse, vielleicht bekommst du dadurch wirklich mehr Aufschluss zu deiner Verletzung! LG

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  16. Erstmal Gratulation zu deinem Studium! Und ich kann dir jetzt schon sagen, dass du dir ganz umsonst Gedanken machst. Vor einigen Wochen hatte ich auch noch Bauchschmerzen, war völlig aufgeregt wegen diesem "neuen Leben", konnte nicht schlafen und jetzt bin ich so zufrieden wie schon lange nicht mehr, zumindest mit der beruflichen Situatuion. Das war wirklich einer der besten Entscheidungen in meinem ganzen Leben. Und wenn man etwas will, dann soll man es auch machen. Wie du schon sagtest, du würdest es später nur bereuen, hättest du jetzt nicht den Schritt gewagt. Da stände dann immer diese Frage "Und was wäre wenn.." im Raum. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und du wagst so viel und wirst auch gewinnen, egal was. Aber auf jeden Fall Erfahrungen. Ich wünsche dir ganz, ganz viel Erfolg. Nicht mehr lange und du kannst endlich anfangen, mit dem, was du liebst und gerne machen möchtest. Und was gibt es schon schöneres? :)

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    1. Hallo Jessi, vielen Dank für deinen lieben Kommentar :-) Du bist ja ein ganz toller Motivator - nachdem ich alles gelesen haben habe ich mich wirklich so toll gefühlt. Also vielen Dank, du kannst das richtig gut!!!
      Ich bin auch der Meinung, wenn man etwas gerne macht und sich für etwas interessiert, dann geht automatisch alles viel leichter - vielleicht denkt man auch gar nicht mehr daran dass es eigentlich Arbeit ist? :-) Ich hoffe auch, dass es bei mir so sein wird, LG

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  17. Hey,
    ganz ganz toll, dass du dich getraut hast, noch mal neu anzufangen und das Risiko auf dich zu nehmen. Eine Veränderung ist selten einfach, und zu viele haben eben nicht den Mumm, es einfach zu probieren. Daher meinen vollsten Respekt an dich! Zu viele bleiben, anstatt sich zu bewegen und werden immer unzufriedener und lassen das dann an anderen aus...

    Hab selber die Erfahrung gemacht, dass die eigentliche Arbeit (fast) egal ist, wenn das berufliche Umfeld stimmt (und umgekehrt), wenn man einen guten Chef hat, die Kollegen mitziehen: Toll. Wenn nicht: nur ätzend.

    Ich bin mir sicher, dass das Studium gut meisterst, bei mir waren auch viele, die bereits berufstätig waren, denen viel zwar einiges schwerer, aber die waren dafür wesentlich fokussierter und organisierter als wir planlosen Küken :D

    Btw: Ich wollte auch immer Lehrerin werden, glaub auch immer noch, dass das gut zu mir gepasst hätte. Hab aber das Abitur nicht gepackt, also blieb mir nur die Fachhochschule. Und jetzt noch mal studieren? Nö.
    Oder doch?! :D

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    1. Du hast absolut Recht: Wenn das Umfeld stimmt, man sich mit den Kollegen versteht und die Arbeit halbwegs ok ist, dann macht man das alles sehr gerne. Das habe ich auch schon erlebt, es waren tolle Kollegen mit denen ich noch heute in Kontakt stehe.

      Meine Hoffnung ist das auch....weil ich ja schon Berufserfahrung (Lebenserfahrung hört sich so Altweiberisch an) habe werde ich wahrscheinlich vieles anders angehen als die jüngeren Mädchen. Vielleicht auch gelassener und wie du schon schreibst fokussierter.

      Ist ja total interessant dass du auch Lehrerin werden wolltest! Wenn ich vor ein paar Jahren daran gedacht hätte zu studieren dann hätte ich gesagt "nie im Leben". Aber auch in meinem Bekanntenkreis schließen viele ältere ein Studium ab...das habe ich bis jetzt nie so richtig mitbekommen bis ich mich selber dafür interessiert habe. Also ich glaube es ist nie zu spät.... :-)

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  18. Ich finde deine Entscheidung toll und finde, dass es nie zu spät ist, etwas zu ändern, wenn man unzufrieden ist. Ich bin mir sicher, dass du das Lernpensum schaffst, wenn es dich interessiert. In ein paar Jahren denkst du sicher "ach, waren doch nur 3 Jahre" und bist froh, dass du den Schritt gewagt hast.
    Ich beginne am Montag auch einen neuen Lebensabschnitt, weil ich mich beruflich umorientieren möchte. Das bedeutet auch für mich extreme Disziplin und wenig Freizeit. Aber ich will das und deswegen bin ich mir sicher, dass ich es schaffe! :)

    Ich wünsch dir viel Spaß und Erfolg!

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    1. Ich hoffe dass es wirklich so sein wird. 3 Jahre sind ja eigentlich gar nichts wenn man bedenkt wie schnell doch ein Jahr vergeht! Hat 2014 nicht erst angefangen und jetzt steuern wir schon wieder auf Weihnachten zu....

      Dann wünsch ich dir für deinen neuen Lebensabschnitt ganz viel Erfolg!!! Ich bin mir auch sicher, wenn man etwas wirklich will (egal in welcher Lebenslage) dann schafft man es auch. Alles Gute!! LG

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  19. Ich denke es ist so viel besser, als wenn du jeden Tag in die Arbeit gehst und dich nur schlecht fühlst... ich glaube man kann nur erfolgreich sein, wenn man sich wohl fühlt und Spaß daran hat.
    Auch wenn es in Österreich nicht so toll für Lehrer aussieht, wie du sagst, wirst du Erfolg haben, wenn es dir Spaß macht und du dich richtig reinhängst.

    Das schaffst du bestimmt!!

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    1. Hallo liebe Chrissiii, vielen Dank für deinen Kommentar!

      Ich wusste einfach dass es so nicht weitergehen kann wie bisher, denn mein Leben hab ich mir eigentlich anderes vorgestellt. Aber vielleicht es gut so wie alles gekommen ist, vielleicht hätte ich sonst nie diesen Schritt gewagt. Danke dir für die Motivation :-) LG

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  20. Meine liebe Beauty Runner,, du tust genau das richtige nämlich deinem Bauchgefühl folgen. Und eins kann ich dir als Ex-Studentin sagen: das Studium schaffst denn du hast alles was man dafür braucht: Motivation und Selbstdistziplin was du auch beim Laufen unter beweis stellst. Du schaffst das!


    Es tut mir leid was du bisher alles beruflich durchleben musstest. Nichts desto Trotz hat es dich auch stark gemacht. Und das Laufen hat dir in dieser schwierigen Zeit geholfen. Da haben wir eine gemeinsamkeit: mir hat es in den über 2 jahren kinderwunschzeit auch sehr geholfen den kopf frei zu bekommen und letztendlich hat es dann trotz schlechter prognosen von den Ärzten doch noch auf natürliche weise geklappt und nun liegt klein Emil neben mir und schläft ;-)
    Es tut mir leid

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    1. Liebe Belli, vielen Dank für deine lieben Worte!

      So wie es aussieht, lernt man die Menschen aus dem Internet von einer ganz anderen Seite kennen, je persönlicher und ernster man wird, aber selten schreiben wir darüber weil man ja automatisch angreifbar und verletzlich macht. DAs ist bei mir nicht anders. Bei keinem läuft alles immer positiv und glücklich ab und es tut mir wirklich leid zu lesen, dass ihr so eine schwierige Zeit hattet wegen dem Kinderwunsch. Ich denke, man darf wirklich nicht aufgeben oder sich nicht aufgeben, egal in welcher Situation. LG

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  21. Respekt für deinen Mut und deine Entscheidung! Wenn man erstmal auf eigenen Beinen gestanden ist und Geld verdient hat ist der Weg zurück ins Nixverdienen und Lernen sicherlich ein sehr schwerer. Aber auch ein machbarer!
    Ich wünsche dir die Kraft die du brauchst um es durchzustehen, die Ausdauer hast du ja :)

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    1. Danke dir! Ich glaube die Umstellung plötzlich nicht mehr Geld zu verdienen wird bestimmt ganz eigenartig sein, aber ich hoffe dass ich mich möglichst schnell an das alles gewöhne. Ja, ich hoffe wirklich sehr das alles klappt und ich mir vielleicht jetzt mehr Sorgen mache als notwendig :-)

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  22. Die Ente hat mir davon erzählt, jetzt komme ich endlich auch selbst zum Lesen. Mich hat jede deiner Zeilen gefesselt, ich fand mich in nahezu jeder davon wieder. Ich kenne die Gefühle, die Gedanken, selbst wenn du sie vielleicht nicht direkt geschrieben hast und sie wie ein Code in den Wörtern steckten ... Das macht einen Menschen auf die Dauer mürbe, Ablenkung hilft, ganz klar auch das Laufen. Über manches in der Arbeitswelt wundere ich mich längst nicht mehr, aber das gehört vielleicht nicht hierher.

    Für deine Entscheidung bewundere ich dich. Es ist nie, wirklich nie zu spät, seine Träume zu verfolgen und - so wie du schreibst - den eigenen, richtigen Weg zu verfolgen. Komme, was wolle :)

    Viel Erfolg, viel Glück und viel Spaß beim Studium. Da geht es glücklicherweise um Leistungen, um Arbeit, um den Spaß am Lernen, das verschafft dir hoffentlich auch eine entspannende Abwechslung zu deinen Schilderungen aus dem Arbeitsleben.

    Ich bin gespannt, was du weiter zu erzählen hast. Für deinen Mut bewundere ich dich aufrichtig.

    Liebe Grüße und nochmals viel Erfolg,
    Markus :)

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    1. Hallo Markus, danke dir fürs Lesen :-)

      Ja, das ganze Thema ist irgendwie...schwierig. Ich hab in den letzten Jahren so viele Menschen kennengelernt (privat und beruflich) und ich komme auch gut damit klar wenn man sich nicht mit jeden versteht, das ist ja ganz normal. Aber gerade in den letzten Jahren wurde alles sehr extrem und manchmal dachte ich schon, dass vielleicht ja ICH diejenige bin, die eine falsche Einstellung oder Meinung hat. Und es wäre so leicht gewesen mit dem Strom zu schwimmen, nur dass man dazugehört. Aber dann könnte ich mich selbst nicht mehr im Spiegel anschauen. Ich bin mir sicher, was dich nicht umbringt, macht dich nur stärker - und das hat sich in den letzten Monaten so richtig gezeigt. Ich liebe diesen Spruch!

      Bis zum ersten Oktober mache ich mich bestimmt noch ganz verrückt, aber ich bin komischerweise wirklich sehr zuversichtlich dass es der Weg ist den ich gehe will und vieles bestimmt positiver sein wird als meine Erfahrungen der letzten Jahre.

      Vielen Dank für deine lieben Worte Markus :-)

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  23. Eine mutige und gute Entscheidung - ich finde du hast genau das richtige gemacht!! Es ist nie zu spät etwas Neues zu lernen :-) Angst, dass du das Studium nicht schaffst musst du sicher nicht haben - du bist diszipliniert und du hast Durchhaltevermögen! Es wird sicher ab und zu anstrengend werden, aber du schaffst das, da bin ich mir sicher!!
    Glückwunsch zu deiner Entscheidung!! Ich hoffe, du kannst dein Blog schon noch weiter führen - auch wenn es vielleicht etwas weniger Beiträge geben werden, ich bleibe auf jeden Fall eine treue Leserin!! :-)
    Liebe Grüße Anna

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    1. Stimmt, zum Lernen ist es nie zu spät und das hält ja auch die Gehirnzellen fit :-) Hoffentlich hast du Recht und mein Durchhaltevermögen reicht auch für das Studium. Ich war nie die beste Schülerin, aber auch nicht die schlechteste. Und wenn man sich für etwas interessiert, lernt man bestimmt viel leichter.

      Danke dir für deinen Kommentar - und vor allem dass du weiterhin hier mitlesen wirst :-)) LG

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  24. Ich finde es echt super dass du einen neuen Weg einschlägst. Habe auch schon überlegt ob ich auf die Pädak gehen soll, aber nach dem Finanzencheck hab ich mir es dann doch anders überlegt, da es sich einfach nicht ausgeht zum studieren anzufangen.

    Allerdings mache ich ab Oktober die Make Up Artist Ausbildung und das ist etwas das ich schon immer machen wollte und daher bin ich froh, damals doch nicht zum studieren angefangen zu haben.

    Ich wünsche dir alles Gute für deinen ersten Studientag und freue mich mehr davon zu lesen. Ist in Eisenstadt nicht eh eine Pädak oder fahrst nach Wien?

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    1. Ja, wenn es mit den Finanzen gar nicht gepasst hätte wärs bei mir definitiv nicht gegangen. Man sagt zwar, Geld macht nicht glücklich - aber wenn man etwas mehr davon hat, kann man es auch in viele nützliche Dinge wie Ausbildung, etc. investieren. Es wird zwar trotzdem nicht so leicht werden und ich muss auf vieles verzichten - aber ich hoffe dass es sich am Ende auszahlen wird.

      Ich finde es richtig toll dass du die Make Up Artist Ausbildung machst... ach ja, das würde mich auch total interessieren aber dann müsste ich wohl wirklich nach Wien. Ja, zum Glück gibt's eine Pädak in Eisenstadt - und sogar eine in Baden, aber die ist doch schon wieder weiter weg von mir. Mit dem Auto bin ich in ca. einer halben Stunde dort, das geht! LG

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  25. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    1. sorry meine Schreibehler mit dem iPad waren mir zu peinlich...

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  26. Eine sehr bewegende Lebensgeschichte und ja - ich kann viele nachvollziehen.
    In deutschen Konzernen ist es kein Deutt besser - glaube mir - und so werde ich auch meinen neuen Weg gehen!
    Meine Entscheidung musste auch lange reifen. Allerdings war es bei mir nicht so schlimm mit dem Umfeld. nd ich war meine eigene 'Chefin'.

    Ich kann Dich WIRKICH nur ERMUTIGEN Dich nicht wegen anderer Menschen zu verbiegen,
    höre auf Dein Herz und in Dich hinein und gehe DEINEN Weg. Unbeirrt. Jeden Stein der Dir in den Weg gelegt wird kannst Du als Pflaster für deinen Weg benutzen.

    Du bist noch wesentlich jünger als ich nimm also gern meinen Lebenserfahrungsrat an:
    Wer mit der Herde geht kann nur den Ärschen folgen.

    Also sei Du selbst, mach Du Dein Ding, auch wenn sich dieser Weg als schwieriger gestaltet.
    Du bist diejenige die sich morgens und abends im Spiegel anschauen und leiden mögen will.

    Zum Glück laufen wir, mit dem laufen kann man echt viel, sehr viel, kompensieren.

    Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und hoffe es ist stellt sich als das Richtige für Dich raus.

    Bitte nicht lachen:
    In meinem ersten Bildungsweg habe ich Pädagogik studiert.
    Bei mir aber war es das System, das ich nicht länger ertragen und nach dem ich nicht länger lehren konnte - und deshalb übe ich eine Beruf in diesem Metier heute nicht mehr aus.
    Aber ich arbeite ehrenamtlich noch immer mit Kindern. Wenigstens das ist mir geblieben.

    LG von Birki

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    1. Hallo Birki, vielen, vielen Dank für deinen Kommentar! Ich glaube das leichteste ist, mit dem Strom zu schwimmen, die gleiche Meinung wie alle anderen zu haben, usw. Aber genau ab diesem Zeitpunkt konnte ich nicht mehr, weil ich einfach kein Mensch bin, der andere beleidigt oder verurteilt, weil man eine andere Meinung, ein anderes Aussehen oder eine andere Einstellung zum Leben hat. Vielen sehen auch gerne wenn jemand Misserfolge hat oder machen sich darüber lustig. Ich hab das in den letzten Jahren so oft erlebt aber zum Glück immer wieder einzelne, wenige (!) Menschen gefunden, die anders denken. Ich werde mir deine Worte zu Herzen nehmen, vielen Dank :-)LG

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  27. Hut ab! Natürlich gibt's in jedem Job bessere und schlechtere Zeiten, aber was Du da erzählst, das hab ich so extrem auch noch nie erlebt, hätte mir aber eher gedacht, dass einem sowas eher in Wien als außerhalb passiert!
    Ich bewundere Deinen Entschluss - auch wenn ich jetzt wieder einiges zum Nachdenken habe... vielleicht sollte ich mich auch mal an der Nase fassen und überlegen, ob das jetzt so wirklich das ist, was ich mag!
    Alles Gute für die neue Zukunft!
    Nadine

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    1. Hallo Nadine! Klar, im Job genauso wie im Familien/Freundeskreis kommt man nicht mit jeden klar, das ist ganz normal. Schlimm wird es dann wirklich, wenn Menschen fertig gemacht werden, und dann noch eine ganze Gruppe auf einen. Als ich noch in Wien gearbeitet habe, hab ich so etwas noch nie erlebt. Im Gegenteil, ich habe so tolle Freundschaften geschlossen und mit einigen bin ich heute noch regelmäßig in Kontakt. Aber man kann einfach in keine Firma hineinschauen....

      Es ist nie zu spät etwas zu ändern..wirklich! Danke dir für deine Wünsche :-) LG

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  28. Tolle Entscheidung! Auch ich spiele immer wieder mit dem Gedanken eine ganz neue Richtung einzuschlagen und hatte bis jetzt noch nicht den Mut!
    Kann mich gut in deine Lage hineinversetzen, denn auch ich komme aus der Umgebung von Wien und kenne viele der Probleme die du angesprochen hast!
    Berichte auf jeden Fall weiter und ich wünsche dir, dass du deine Ziele erreichst!
    LG Mine

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    1. Liebe Mine, vielen Dank für deinen Kommentar. Die Entscheidung eine ganz neue, andere Richtung einzuschlagen war für mich nicht einfach. Und als ich bei der Aufnahmeprüfung in dem Raum mit den vielen anderen gesessen bin dachte ich nur "Ich mache das jetzt wirklich!!! Oh Gott!!!" Und da hab ich mich zum ersten Mal von einer anderen Seite gesehen und gemerkt, dass es die richtige Entscheidung war. Denke darüber nach..... :-) LG

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  29. Eine Freundin von mir hat nach 10 Jahren Arzthelferin ebenfalls den Weg zur Lehrerin (für Berufsschulen) eingeschlagen. Ich wünsche dir von Herzen alles gute!

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    1. Toll solche Geschichten zu hören :-))) Vielen Dank Miezy!!! LG

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    2. Gerne. :)
      Aktuell schreibt sie an ihrem Bachelor. Und danach sind es glaube ich noch 4 oder 6 Semester. Sie wird auch von den jüngeren Stundenten voll akzeptiert und sehr geschätzt. :)

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  30. Ja, hab bis unten gelesen ;-) und vor allem die Bilder finde ich super!
    Und die Entscheidung super mutig von dir!

    Du wirst das meistern, da bin ich mir sicher. Wer Marathons schafft, schafft das Studium auch.
    Meins liegt ja schon hinter mir und ich kann schon mit Jugendlichen arbeiten.

    Auch das kann hart sein, es gib auch Schattenseiten, ABER und das ist ein richtig großes aber: Da kommt ein Kind mit einem breiten Lächeln auf dich zu und sagt dir ein Kompliment, ein Jugendlicher mit großen Problemen, dem du geholfen hast kann wieder lächeln und sagt einfach nur "Danke!", deine Kids überraschen dich zum Jahresende/Geburtstag/Weihnachten mit einer kleinen Feier, einem kleinen Geschenk, einer Geste, der Aha-Effekt beim Lernen, die kleinen oder großen Erfolge, die sie erzielen

    Es gibt nichts, das damit vergleichbar ist - vielleicht das Lächeln des eigenen Kindes, aber das kann ich noch nicht sagen.

    Wenn du davon überzeugt bist, dass du das willst, ist es der richtige Weg.

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    1. Oh ja, ein langer Beitrag..danke dass du durchgehalten hast :-)

      Ich finde es toll dass du das Studium auch mit Marathons vergleicht...das wäre ja schon ein Pluspunkt für mich. Aber wahrscheinlich ist es auch so, super anstrengend aber am Ende wird sich alles auszahlen.

      Ich hoffe wirklich, dass ich solche Situationen, wie du sie beschrieben hast auch einmal erleben werde. Denn das ist es was ich möchte, Kinder helfen, ihnen etwas beibringen und hoffentlich irgendetwas bei ihnen bewirkt zu haben. Vielen Dank für deinen motivierenden Kommentar :-))) LG

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  31. Ich habe deinen Post erst jetzt gesehen und ich muss sagen ich finde es super mutig von dir, dass du dich getraut hast den Schritt zu wagen! :) Du wirst das Studium sicherlich schaffen. Auch wenn man sich manchmal denkt "wie soll ich das bloß schaffen..." Irgendwie geht's doch immer :) Ich wünsche dir alles alles Gute für den Unistart!

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    1. Danke für deine Wünsche :-)
      Du hast Recht, irgendwie werde ich es schaffen und es gibt bestimmt für alles eine Lösung. Ich glaube wenn der Wille da ist, dann geht alles :-) LG

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  32. Ich bewundere deinen Mut diesen neuen Weg einzuschlagen. Es wird in der Anfangszeit bestimmt ungewohnt sein, wieder weniger Geld zur Verfügung zu haben, aber das wird sich sehr bald einpendeln. Zu deiner Studienwahl kann ich dir nur gratulieren. Ich studiere selber auf Lehramt (in Dt.) und durfte schon ein Praktikum in einer Schule machen, an der ich selber unterrichten durfte-es ist wirklich toll. Ich weiß über die momentane Situation mit Lehrerstellen in Österreich nicht genau bescheid, befürchte jedoch, dass sie nicht viel besser wie hier in Dt. ist. Aber ich sage mir immer, wenn man WIRKLICH diesen Job möchte, dann findet man auch irgendwann eine Stelle. Vielleicht nicht gleich die Traumstelle, die direkt in der Nachbarschaft liegt, aber irgendwie klappt das. Ich wünsche dir einen super Unistart, genieß die Zeit!

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    1. Vielen Dank für deinen Kommentar und deine motivierenden Worte!
      Ich hab ja noch keine Ahnung was auch mich zukommen wird und hoffe wirklich, dass es mit dem wenigen Geld trotzdem funktioniert. Ich bin ja eigentlich ein sparsamer Mensch, aber wenn man sich die letzten Jahre durch das eigene Gehalt schon viel leisten konnte, wird es doch eine große Umstellung werden.
      Ich versuche mich wegen dem zukünftigen Job nicht so große Sorgen/Gedanken zu machen...sonst studiere ich vielleicht 3 Jahre nur mit Bauchweh und verpasse vielleicht auch die schönen Dinge. LG

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  33. RESPEKT!
    Ich muß einiges nachlesen, weil ich derzeit in einer anderen Zeitzone mit anderen Prioritäten weile... aber diesen Post hier muß ich einfach kommentieren. Du hast unheimlichen Mut und das kann man nur bewundern. Toll. Ich bin sicher, Du machst das schon. Es wird immer Höhen und Tiefen geben, aber das ist immer und überall so. Also... ganz viel Erfolg wünsche ich Dir!

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    1. Hallo Claudi! Auch dein Kommentar hat mir soviel Mut gegeben und ich bin wirklich so motiviert, dass ich das Studium wirklich schaffen werde. Vielen lieben Dank für deine Worte, LG

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  34. Wow, das ist so toll! Ich freue mich mit Dir. Gute Lehrer und Lehrerinnen brauchen wir wirklich, und jemand, der so begeistern kann wie Du, ist da genau richtig :) Ich wünsche Dir einen guten Semesterstart!

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    1. Hallo Tanja, vielen Dank für dein liebes Kommentar und die netten Wünsche! Die kann ich wirklich brauchen :-))) LG

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