Samstag, 17. August 2013

Fruktoseunverträglichkeit oder was?

Vor einigen Jahren habe ich aufgrund von einigen Lebensmittelunverträglichkeiten und körperlichen Beschwerden eine komplette Ernährungsumstellung gemacht. Angefangen hat es damit, dass ich täglich mit starken Magenschmerzen und Durchfall zu kämpfen hatte, die teilweise unerträglich wurden und wenn man tagsüber in der Arbeit sitzt, ist das auch nicht gerade sehr angenehm. Ich hab mich damals extrem unwohl gefühlt und wusste, dass sich etwas ändern muss, weil ich mit diesen täglichen Schmerzen nicht so weitermachen konnte.

 
So habe ich angefangen ein bisschen auf eigene Faust zu recherchieren. Natürlich habe ich selber gleich auf irgendeine Lebensmittelunverträglichkeit getippt und habe mich ausführlich über die einzelnen (Gluten, Histamin, Laktose, usw….) informiert. Dabei habe zusätzlich alles aufgeschrieben, was ich so den ganzen Tag trinke und esse. Letztendlich war ich mir zu 90% sicher, dass ich eine Fruktoseunverträglichkeit habe. Ich habe damals sehr viel Obst gegessen, hauptsächlich Äpfel, Birnen, Marillen, Nektarinen (alles was man einfach und schnell in die Arbeit mitnehmen kann) und viele Säfte getrunken (pro Tag bestimmt einen Liter).

Um sicher zu gehen, habe ich (das war 2009) bei einem Allergie-Ambulatorium einen Atemtest gemacht, bei dem man eine Unverträglichkeit feststellen kann. Dabei muss man auf nüchternen Magen (ich durfte in der Früh weder Zähneputzen – igitt- noch Wasser trinken) eine reine Fruchtzuckermischung trinken. Danach wird alle 30 Minuten in so ein Gerät geblasen (so ähnlich wie bei einer Polizeikontrolle) und geschaut, ob der Fruktosewert im Atem ansteigt. Nach 5 Stunden (!!!) war der Test beendet und auf mich hat man auch vergessen… Ich hab im ganzen Gebäude nach jemanden gesucht und als ich endlich jemanden gefunden habe, sagte man mir, dass der zuständige Arzt schon gegangen sei, der ja eigentlich noch ein Abschlussgespräch mit mir machen sollte. Natürlich war ich echt sauer, denn ich musste mir dafür extra einen ganzen Tag freinehmen (was damals sehr schwierig war) und ich konnte nicht nochmal herkommen um mit dem Arzt zu sprechen. Ich bin dann einfach gegangen, weil mir einfach nur sooo schlecht war, ich hatte riesigen Hunger und noch dazu pochende Kopfschmerzen. Das war ja ein voller Erfolg…. Jedenfalls kam nach ein paar Wochen das Ergebnis des Tests (der wurde in England ausgewertet) und bestätigte, dass ich keine Fruktoseunverträglichkeit habe. Jetzt wusste ich natürlich überhaupt nicht was ich denken soll.
Deswegen habe ich einfach weiterhin recherchiert und mich mit dem Thema Unverträglichkeiten und Ernährung auseinandergesetzt. Ich bin ja bekanntlich kein Arzt oder Ernährungsexperte und möchte euch hier nicht erklären, was es genau mit dieser Unverträglichkeit auf sich hat (im Internet findet man genug gute Quellen), aber einfach erklärt, entstehen die Beschwerden dadurch, wenn der Fruchtzucker nicht vollständig aus dem Darm ins Blut aufgenommen wird. Der Fruchtzucker, der im Darm zurückbleibt, wird durch Bakterien abgebaut wodurch eben Probleme wie Magenschmerzen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung (auch Kopfschmerzen, Müdigkeit) entstehen.
 
Nach und nach habe ich so genannte Selbsttests durchgeführt und radikal auf alles verzichtet, auf was ich meiner Meinung nach reagiert habe und was ich aus diversen Tabellen aus dem Internet herausgefunden habe. Dazu kam noch, dass ich alle Inhaltstoffe von Produkten aus dem Supermarkt intensiv durchgelesen habe und immer eine Liste von fruktosehältigen Lebensmittel dabeihatte. Noch dazu musste ich aufpassen, dass diverse Zuckerersatzstoffe wie Sorbit, Xylit, Isomalt, etc. (das sind die meisten E-Nummern) nicht enthalten sind. Denn ich habe gemerkt, dass ich vor allem auf Sorbit extrem schlecht reagiere (Magenschmerzen) und somit die meisten fertigen Produkte die ich damals gegessen haben (wie Müsliriegel) weglassen muss. Auch in meist allen Halsschmerztabletten ist Sorbit enthalten, was bei mir auch immer zu Beschwerden führte.
 
Diese Lebensmittel habe ich damals einen Monat lang nicht gegessen:
-         Obst (ausser eine Banane pro Tag)
-         Säfte, Limonade, Cola, Früchtetee, Alkohol
-         Hülsenfrüchte
-         Müsliriegel bzw. alle Arten von Fertigkuchen oder Backwaren aus der Bäckerei
-         Getrocknetes Obst wie Rosinen, Datteln, Feigen, Aprikosen
-         Milchprodukte die Frucht enthalten (wie Fruchtjoghurt)
-         Vollkornprodukte, Haferflocken
-         Honig
 
Nach ein paar Tagen konnte ich bereits eine Besserung feststellen und konnte es selber gar nicht glauben. Oft habe ich den ganzen Tag nur „darauf gewartet“ dass die Magenschmerzen zurückkommen, aber das war zum Glück nicht der Fall. Da ich mich immer mehr damit beschäftig habe, bin ich irgendwann auf einen Artikel gestoßen, in dem stand, dass auch ein Atemtest bei einer Fruktoseintoleranz nicht 100% bestätig werden kann, da bei vielen Leuten die Fruktoseabgabe bereits um einiges abgenommen haben kann, bevor sie in die Atemluft kommt und somit dann nichtmehr nachweisbar ist.
 
Egal was ich nun genau habe oder wie man es bezeichnen mag, ich vertrage einfach keine Fruktose/keinen Fruchtzucker in größeren Mengen und reagiere noch stärker darauf in Verbindung mit Sorbit. Diese Zusammensetzung kommt am häufigsten in Steinobst vor, weswegen ich schon seit vielen Jahren auf Äpfel (kein Apfelmus, kein Apfelkuchen…) und Birnen komplett verzichte. Leider kann ich pro Tag nur eine gewisse Menge und bestimmtes Obst (Bananen, die nicht zu reif sind, Beeren, Melone) zu mir nehmen, deswegen ist so ein täglicher, schöner und großer Obstteller bei mir einfach nicht drinnen. 

Anfangs habe ich mich damit etwas schwer getan, aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und versuche die meisten Vitamine die ich aus dem Obst nicht mehr bekomme, mit viel Gemüse zu ersetzen. Ich muss auch bei zuviel Vollkornprodukten aufpassen, genauso bei Haferflocken, die ich deswegen oft mit Hirseflocken mische, was für mich leichter verträglich ist.
Obst- Fruchtsäfte oder Sirupe trinke ich bis heute nicht mehr (vielleicht ein Glas alle paar Monate), genauso wenig esse ich Fertigprodukte. Trockenobst geht auch gar nicht und wenn dann nur ab und zu ein paar Rosinen im Müsli, Kaiserschmarrn oder Grünen Smoothie. Apropos, die Menge an Obst in meinen Grünen Smoothies ist deswegen auch sehr gering! Manchmal mische ich etwas Traubenzucker (Glukose) darunter, dadurch wird die Fruktose besser in den Darm aufgenommen und man hat weniger Beschwerden. Alkohol, besonders Bier, ist auch ganz schwierig. Jedoch habe ich gemerkt, je länger ich auf ein bestimmtes Lebensmittel verzichte, die Beschwerden nicht so schlimm sind, wenn ich es alle paar Wochen in kleinen Mengen esse oder trinke (Natürlich könnte man noch viel mehr in das Thema reingehen, denn es gibt auch so Sachen wie Kreuzallergien, bei der bestimmte Lebensmittel zusammen gegessen Beschwerden auslösen können, usw. ).

Auswärtsessen oder –trinken ist auch so eine Sache für sich, besonders wenn alle anderen Säfte, Cola, etc. bestellen und man selber nur bei Wasser bleibt. Viele glauben dann einfach, dass man nur „auf seine Figur achten will“ und wenn ich sage, dass ich diese Sachen einfach nicht vertrage wird man ganz ungläubig angeschaut… Aber das stört mich ehrlich gesagt nicht weiter, ich bin einfach nur froh, dass ich nun mittlerweile weiss, was ich essen kann, ohne wieder Beschwerden zu haben.

Bestimmt hätte ich noch mehrere Ärzte aufsuchen können bzw. weitere Meinungen, es gibt auch noch andere Tests die man machen lassen kann, aber durch meinen Selbsttest und ständiges Ausprobieren von Produkten konnte ich glücklicherweise selber herausfinden was mir gut tut und was nicht. Das muss natürlich nicht auf jeden zutreffen, deswegen wollte ich euch hier nur meine Geschichte erzählen und was mir dabei geholfen hat damit umzugehen.
 
Vielleicht hattet ihr ja ähnliche Erfahrungen oder habt selber eine Lebensmittelunverträglichkeit, wenn ja welche denn?? Das würde mich wirklich interessieren wie ihr damit zurechtkommt!
 
(Kann sein, dass ich bei diesem umfangreichen Thema etwas vergessen habe zu erwähnen -> wird dann nachgetragen)
 
Ich hoffe ihr habt noch alle ein schönes, sommerliches Wochenende!!!
 
LG, Beauty Runner

Kommentare:

  1. Hallo,

    Erwiesene Lebensmittelunverträglichkeiten habe ich zwar nicht, aber ich vertrage kein weißes Mehl oder Zucker, insbesondere in der Kombination mit Fett. Dann geht bei mir sofort der Kreislauf runter und mir wird schwindelig. Besonders toll sind Gerichte wie Spaghetti Carbonara - da könnte ich meine Kreislauftropfen direkt neben mich stellen.

    Mit Vollkornprodukten und Fruchtzucker komme ich aber sonst ganz gut klar, aber es ist natürlich schwierig, sobald man ausgeht oder ich mit meiner Familie bzw. Freunden etwas essen will.

    LG

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    1. Hallo! Das mit den Kreislaufproblemen ist ja wirklich sehr interessant. Gut dass du aber weisst, dass diese Probleme von bestimmten Speisen ausgelöst werden. Das kann ich mir nämlich auch etwas gefährlich vorstellen wenn man darauf nicht vorbereitet ist und einem immer wieder schwindlig wird.
      Ja, wenn man im Restaurant isst oder bei jemanden eingeladen ist kann das oft sehr schwierig werden. Vor allem wenn man dann einige Speisen "ablehnen" muss. LG!!

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  2. Hey!

    Ich hatte vor ca. 2 Jahren Neurodermitissymptome und Probleme mit der Verdauung, beim Laktose- und Fruktoseatemtest kam nichts heraus (mir wurde das Ergebnis sofort nach dem letzten Pusten gesagt). Hab dann ein paar Wochen später erst diesen Juckreiz am ganzen Körper bekommen, dann wurde ein Test auf Lebensmittelallergene gemacht. Da kam vor allem Weizenmehl und Bohnen/Erbsen. Hab ca. 1 Jahr lang gar nichts davon gegessen, bin komplett auf Dinkel und Dinkelvollkornmehl umgestiegen. Meine Hautärztin meinte, das mit Bohnen/Erbsen ist eher keine Allergie, ich soll langsam wieder was davon essen, hab ich dann auch gemacht. Mittlerweile vertrag ich alles wieder so halbwegs, zu viel darf ich davon halt nicht essen.

    Seitdem ich dann vor einem halben Jahr auf vegan umgestellt habe ist auch mein Hautproblem besser geworden. Liegt schätz ich mal an dem Milchprodukteverzicht. Mein Heuschnupfen ist dieses Jahr auch viel besser, ich merks zwar an den Augen aber meine Nase ist ziemlich gut verschont geblieben. :-)

    LG, Susi

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    1. Hey, danke für deine Geschichte! Naja, bei mir ist da im Ambulatorium anscheinend alles schiefgegangen.....
      So einen Lebensmitteltest (wahrscheinlich meinst du eh diesen Test am Arm, oder?) wollte ich auch schon immer mal machen. Vielleicht komme ich nochmal dazu.
      Neurodermitis ist ja gar nicht so leicht wegzubekommen, das mit dem Milchverzicht finde ich aber sehr interessant. Ich glaube nämlich auch, dass ich zuviel Milch nicht vertrage bzw. es an meiner Haut merke die dadurch schlechter wird. Ich hab mal einige Zeit auch darauf verzichtet (Milch+Joghurt) aber habe nicht wirklich einen Unterschied bemerkt. Naja, Milch ist ja in so vielen anderen Lebensmittel auch noch enthalten, da müsste ich wahrscheinlich radikaler sein und auf möglichst vegan umstellen...
      Oje, Heuschnupfen hast du auch noch, beneide dich wirklich nicht darum :-( Stelle mir das auch ganz schwer vor damit draussen Sport zu machen. Zum Glück gehts dir heuer besser damit! LG

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    2. Nein, bei dem Test wurde mir vom Hausarzt Blut abgenommen und das wurde auf Lebensmittelallergene untersucht, beim Pricktest kam bei mir ein halbes Jahr zuvor nämlich nichts raus bis auf die bekannten Allergien.

      Meine HAut ist erst nach ca. 4-5 Monaten besser geworden, hat also sehr lange gedauert!

      Und ja du hast Recht, mti Sport draußen ist es manchmal blöd, hab ja zum Glück nicht so eine starke Allergie aber wenn die Augen andauernd brennen und man manchmal denkt man bekommt zu wenig Luft ist das schon blöd.

      Bin froh dass es besser wird und ich bin auch überzeugt, dass man alle Allergien und Unverträglichkeiten wegbekommen oder zumindest stark reduzieren kann.

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    3. Aha, verstehe! Ja, an Blutabnahme hab ich auch schon gedacht, aber mittlerweile hab ich das "Problem" ja gut im Griff.

      Oje, das reicht ja schon wenn "nur" die Augen brennen...kenne echt ganz viele Leute mit Pollenallergie, da freut man sich ja auch nicht gerade auf den Sommer...

      Ja, da denke ich genau wie du! Ich glaube nicht, dass man ein ganzes Leben lang "leiden" muss, es ist zwar bestimmt nicht immer leicht den richtigen Weg oder Vorgangsweise für sich selber zu finden, aber ich hab es selber erlebt und bin deswegen auch voll davon überzeugt!

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  3. Ein wirklich schöner Artikel. Ich bin allergisch auf Geschmacksverstärker (Natriumglutamat) und habe zu Beginn auch ewig gesucht, bis ich wusste, was der Auslöser war. Auf beinahe alles (Laktose, Fructose, Gluten etc.) habe ich probeweise relativ lange verzichtet. Der Vorteil davon ist, dass ich nun wenigstens relativ gut weiss, was in welchen Lebensmitteln vorhanden ist.
    Solange ich selbst koche, ist diese Allergie auch gar kein Problem (es fallen einfach fast sämtliche Fertigprodukte weg) in Restaurants oder wenn ich eingeladen bin, ist es jedoch jedes mal ziemlich umständlich. Ich kann also die ungläubigen Blicke, wenn Du nur Wasser trinkst, sehr gut nachvollziehen.
    Liebe Grüsse
    Ariana

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    1. Danke dir! Stimmt, mittlerweile bin ich sozusagen "Experte" auf dem Gebiet ;-) Ich frage auch immer meine Hausärztin nach sorbitfreien Medikamenten wenn ich mal welche nehmen muss.
      Meine Familie und ein paar Freunde wissen und verstehen wenigstens dass ich einige Sachen nicht vertrage, da ist es auch kein Problem. Aber bei einer größeren Gruppe, Geburtstagsfeiern oder wenn man irgendwo eingeladen wird dann ist es wirklich extrem schwierig. Ich möchte auch nicht als unhöflich rüberkommen wenn ich etwas ablehnen muss, viele Leute sehen das auch oft als eine Ausrede weil man nichts essen will, das finde ich dann immer sehr schade wenn man mit soviel Unverständnis zu tun hat.
      LG

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  4. Sehr interessantes Thema! Ich habe jetzt mal probeweise ein paar Wochen (größtenteils) auf Milchprodukte verzichtet und möchte gar nicht mehr zurück, auch wenn ich Käse ab und zu etwas vermisse, aber meinem Magen und meiner Haut geht es viel besser :) Auf Süßstoffe reagiere ich übrigens auch, vielleicht sollte ich auch mal beim Obst genauer beobachten, wie mein Magen darauf reagiert.

    Liebe Grüße

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    1. Ist ja super, dass es dir nun ohne Milchprodukte viel besser geht! Ich habe schon ganz oft gelesen, dass die Haut dadurch viel besser wird, was mich ja auch immer sehr gereizt hat (meine ist ja auch nicht perfekt...).
      Ja, Süßstoffe sind bei mir auch ganz schlimm. Überall wo "light" oder "zuckerfrei" draufsteht ist ja immer ein Süßstoff enthalten, aber solche Produkte kaufe ich ja eigentlich eh nie :-) LG

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  5. Ich hab auch irgendwas, aber ich weiß überhaupt nicht was. :( Die typischen Symptome wie Durchfall oder so treffen auf mich halt überhaupt nicht zu, einen aufgeblähten Bauch hab ich aber sehr oft und ich fühl mich einfach ganz unwohl und grauslich, wenn der Bauch weh tut und so wegsteht. Laktose sollte ich eig super vertragen, da hatte ich noch nie Beschwerden. Dann dachte ich Gluten (aber wie gesagt, dachte die meisten haben da eher Durchfall oder so), hab das dann weggelassen, aber es ging mir irgendwie schlechter?! Was ich sehr komisch fand. Naja. Ich weiß es auch nicht, bin langam eh schon am Verzweifeln... :( Bin froh, dass du das für dich mittlerweile herausgefunden hast...sowas ist echt total mühsam.

    Ich vertrag zb auch gar keinen Alkohol, weiß auch nicht an was das liegt. Ich trink einen vielleicht 5 Schlücke von einem Spritzer und fühl mich wirklich schon betrunken, schwindelig, mir wird warm etc. Hab also nun beschlossen wirklich gar keinen Alkohol mehr zu trinke, hat einfach keinen Sinn. :/

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    1. Oje, das tut mir echt leid dass du noch immer solche starken Beschwerden hast :-( Ich kann dich wirklich sehr gut verstehen, mir ging es damals nicht anders. Schreib einfach mal eine Woche lang dein ganzes Essen auf und beoachte wann du genau die Schmerzen bekommst. Vielleicht hilft dir das weiter herauszufinden auf was du reagierst. Oder hast du schonmal daran gedacht zu einem Arzt zu gehen? Bevor du dich noch länger jeden Tag damit quälst wäre das mal eine Überlegung wert.

      Ich trinke Alkohol eigentlich auch nur ganz selten bis gar nicht. Also eigentlich nur wenn ein Geburtstag, Silvester, etc. ansteht und dann trinke ich nur ein paar Schlucke. Ich glaube mittlerweile würde ich auch gar nichts mehr vertragen sobald ich mehr trinken würde...

      Ich wünsch dir wirklich alles Liebe und hoffe du findest ganz bald heraus was dir diese Probleme bereitet. Sei nicht verzweifelt, es gibt bestimmt eine Lösung und das mit einem Arztbesuch würde ich an deiner Stelle wirklich überlegen! LG

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  6. Ich habe auch keine nachgewiesenen Unverträglichkeiten, dennoch kann ich vieles nicht essen. Mein Obst UND Gemüsekonsum ist bis auf einige Ausnahmen sehr eingeschränkt, außerdem vertrage ich kein Vollkorn, Hülsenfrüchte, Salat etc. Gegen Soja bin ich allergisch.
    Milchprodukte gehen, aber nicht zu viele und Quark gerne lactosefrei, dann geht auch mal eine ganze Schüssel.
    Mit Fertigprodukten ist das auch so eine Sache.
    Ich versuche das beste draus zu machen und teste stetig meine Grenzen. Manchmal ist es aber auch einfach wie russisches Roulette. Täglich darf ich mich mit Bauchweh usw rumärgern.

    Kann dich also sehr gut verstehen!
    LG Fea

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    1. Hallo Fea! Oh, du musst auch bei Gemüse aufpassen? Das ist ja wirklich blöd! Bei mir sind es zum Glück nur Hülsenfrüchte, zuviel davon und mein Magen dreht sich um...
      Es stimmt, jeder Tag ist eine neue Herausforderungen, auch für mich noch immer. Meistens ist das Essen deswegen auch sehr eintönig, immer das gleiche, und ich tue mich besonders schwer neue Sachen auszuprobieren und zu testen wie ich darauf reagiere. Da bleibe ich doch immer wieder beim Altbewährten was mir keine Probleme bereitet und bei dem ich weiss, ich komme ohne Probleme durch den Tag. LG

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  7. ich bin gegen duft-/aromastoffe und hausstaubmilben allergisch, wobei sich das letztere erst kürzlich aus meiner erle/hasel/birke-allergie entwickelt hat. bei den duft-/aromastoffen habe ich damals nach dem test eine liste bekommen, was ich alles vermeiden bzw. nicht essen soll und wenn man die liste so betrachtet, dann bleibt nicht mehr viel übrigt außer obst und gemüse.

    gekaufte backwaren aller art gehen bei mir beispielsweise überhaupt nicht, da sind ja überall E-nummern und sonstige zusatzstoffe drin und das macht sich bei mir nach einigen bissen mit einem taubheitsgefühl im mund bemerkbar und wenn ich die besagte backware weiteressen, bekomme ich nach einigen stunden durchfall.

    fertiggerichte, eiweißshakes oder sportgetränke sind ebenfalls problematisch; da greife ich auf selbst gekochtes essen bzw. natürliche eiweißquellen zurück und bei sportgetränken war es ein "trial und error", bis ich "mein" getränk gefunden habe, das ich anstandslos vertrage.

    kreuzallergien sind auch ein thema; als ich gegen erle/hasel/birke allergisch war, vertrug ich z.b. keine äpfel. jetzt bin ich sowohl laut allergietest als auch eigener erfahrung gegen die bäume nicht mehr allergisch und vertrage äpfel ohne probleme. dafür bekommen mir meeresfrüchte überhaupt nicht mehr. offenbar können sich allergien im laufe der zeit auch verändern.

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    1. Wow, da gehörst du ja auch zu den "Glücklichen".... Ich beneide manchmal echt die Leute, die ALLES essen können ohne darauf zu reagieren oder Probleme zu bekommen, etc. Ich ertappe mich oft selber, wie ich Leute beobachte die sich (z.b. in der Arbeit) Trockenfrüchte oder Äpfel reinschaufeln und es ihnen nichts ausmacht...

      Oh ja, diese ganzen Sportgetränke, Gels, usw. sind auch so eine Sache! Komischerweise vertrage ich dabei die meisten, Powerade oder Gatorade (aber nur mit Wasser gemischt) sind kein Problem (die werden ja auch am häufigsten bei Wettkämpfen angeboten). Auch die Powerbargels vertrage ich, da dürfte das Fruktose-Glukose-Verhältnis ganz gut ausgeglichen sein, von anderen Gels habe ich nämlich auch schon Durchfall bekommen. Da gibts dieses Isostar Fruit, was bei mir ganz schlimm war. Ich wollte aber auch schon mal die Dextro Energy Produkte testen, die sind ja mehr auf Basis von Traubenzucker, den ich ja gut vertragen würde. Mal schauen. LG

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  8. Auch ich hatte lange Zeit Probleme irgendetwas zu verdauen. Dann habe ich mir mal die Mühe gemacht und jeden Tag aufgeschrieben was ich gegessen habe um nachvollziehen zu können was es mir nicht so gut geht. Leider, oder besser zum Glück, ist dann die nächsten 2 Monate aber nix mehr passiert und so habe ich dieses Projekt eingestellt.
    Allerdings wußte ich auch schon davor das mir saures Obst nicht passt. So habe ich mit Äpfel, Trauben, etc. und meinem Magen einen Wettkampf am Laufen den ich grundsätzlich verliere. Aber da ich dies weiß kann ich auch einfach meist darauf verzichten oder eben richtig dosieren.

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    1. Wenn man weiss was einen nicht bekommt, dann gehört man echt zu den Glückspilzen, sonst kann die Suche danach oft ewig dauern. Gut dass du das mit den Wettkämpfen ansprichst. Da versuche ein paar Tage davor auch auf möglichst viel Obst und Milch zu verzichten, ach ja, und Ballaststoffe. Zum Glück hatte ich während eines Laufs noch nie mit Magenproblemen zu kämpfen, auch nicht auf den letzten Kilometern eines Marathons. Dafür kann ich wirklich dankbar sein, weil ich immer wieder lese, dass ganz viele Läufer bei längeren Einheiten starke Magenschmerzen bekommen. Ich klopf mal zur Sicherheit auf Holz..... :-)

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  9. Abgesehen davon, dass es natürlich total blöd ist, wenn man irgendwas nicht verträgt :-/ finde ich es dabei gar nciht so wichtig dem ganzen einen Namen zu geben oder es irgendwie schwarz auf weiß zu haben. Dass du jetzt weißt, was dir nciht gut tut ist sehr viel wert; auch wenn es sich nach einem sehr langen und komplizierten Weg anhört...
    Das mit dem Arzt im Krankenhaus kommt mir auch irgendwoher bekannt vor, unmöglich -.-
    Ich vertrage zum Glück alles relativ gut; jedenfalls ist mri da noch kein Zusammenhang zu irgendwelchen Beschwerden aufgefallen. Ich kann mich da glaueb ich wirklich glücklich schätzen; man hört ja auch immer wieder von Leuten, die da extrem aufpassen müssen, wenn sich nur Spuren von etwas (zB. Gluten, Nüsse o.ä.) im Lebensmittel befinden.. Liebe Grüße :)

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  10. Achja, zu Sorbit ist mir als allererstes Zahnpasta eingefallen. Na gut, die isst man ja nicht, aber das steht ja meistens relativ weit vorne, kriegst du damit keine Probleme?

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    1. Genau, dem ganzen muss man ja wirklich keinen bestimmen Namen geben, Hauptsache ich weiss was ich essen kann ohne dass es mir schlecht geht. Nein, leicht war es wirklich nicht das alles herauszufinden und noch heute lerne ich jeden Tag dazu, aber auf alle Fälle geht es mir jetzt hundertmal besser als noch vor einigen Jahren!

      Diese extremen Allergien, die manche Leute haben können ja auch ganz schön gefährlich werden. Wenn man auf Nüsse stark reagiert oder Bienenstiche! Darüber hat man ja schon einiges gelesen....

      Genau, Sorbit in der Zahnpasta! Aber zum Glück hab ich damit keine Probleme bzw. den geringen Teil den ich dabei vielleicht schlucke macht mir nichts aus. Aber bei Kaugummi muss ich aufpassen, 1-2 Stk. am Tag sind ok. Ja, du kannst wirklich glücklich sein, dass du soweit alles verträgst und essen kannst!!! LG

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  11. Ich habe auch mithilfe von Selbsttests herausgefunden, dass ich Gluten nicht vertrage - ich bekomme Blähungen und unreine Haut davon. Zudem habe ich eine Laktose-Unverträglichkeit, die sich auch mit starke Blähungen und Magenschmerzen bemerkbar macht.

    Ich finde solche Selbsttests eigentlich sehr gut. Man lernt viel über das Essen, über den Inhalt im Essen und man lernt seinen eigenen Körper gut kennen. Zudem ist es auch mit dem Gluten so, dass die Ärzte oft keine Unverträglichkeit finden, und trotzdem geht es vielen Menschen besser, wenn sie auf Gluten verzichten.

    Schön, dass du ein Weg gefunden hast, der für dich funktioniert. Ich habe es auch und wenn es uns besser geht wenn wir auf diese Sachen verzichten, ist der Verzicht nicht einmal so schwer! :-)

    Liebe Grüße Anna

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    1. Hey, willkommen zurück :-)))

      Ich bin von Selbsttests auch voll und ganz überzeugt!! Wie du sagst, jeder Körper ist anders und wenn auch die Ärzte keine Unverträglichkeit finden können, kann ein Verzicht von bestimmten Produkten eine Besserung bringen.

      Das stimmt, mittlerweile habe ich mich damit abgefunden einige Lebensmittel nicht essen zu können, obwohl es mich manchmal schon sehr reizen würde. Aber dann denke ich immer daran, wie schlecht es mir danach gehen würde und das ist es dann wirklich nicht wert! LG

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  12. ich vertrage Soja nur in Maßen - wie ich damals feststellen musste, als ich eine zeitlang vegan gelebt habe und tonnen von dem Zeug gegessen habe:/
    jetzt wage ich mich ab und zu daran und habe keine Probleme damit :)
    Fruktoseunverträglichkeit wäre ein Alptraum für mich -.-
    und vielen Dank für dein Kompliment :)
    einen guten Start in die neue Woche wünsche ich dir :)

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    1. Hmm, bei Soja kann ich leider nicht mitreden, weil mir das nie so besonders geschmeckt hat... Vielleicht war es bei dir wirklich einfach nur zuviel, da du es jetzt in kleinen Mengen verträgst?

      Ja, auf Obst zu verzichten ist gar nicht so leicht, besonders dann wenn man sich gesund ernähren und Vitamine zu sich nehmen will, zum Frühstück, als Snack, in Smoothies, im Joghurt, etc. Ich beneide dich auch immer sehr darum, wenn ich die Essensfotos auf deinem Blog sehe, die ja aus gaaanz vielen Früchten bestehen :-)

      Gerne, war auch so gemeint :-) Ich hoffe du hast auch einen super Start in die Woche!!LG

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  13. Das ist ja wirklich eine blöde Sache. Ich habe starken Heuschnupfen und auch sonst einiges an Allergien. z.B. gegen viele Tiere oder Schimmelpilze (die nunmal überall sind...). Gegen Lebensmittel bin ich auch allergisch - nämlich gegen Südfrüchte +Melonen. Ich liebe Ananas, kannn sie roh aber eigentlich nicht essen. Ab und an tu ichs trotzdem, und wenn ich eh schon ein Allergiemittel drin habe, machts mir auch nix. Auf Erdbeeren aus Spanien z.B. reagiere ich mit Atemnot - da ist das Spritzmittel der Auslöser. Außerdem ists bei mir momentan schwierig mit Pizzen vom Bringdienst. Mir wird schlecht, ich vertrag wohl irgendein Fett nicht. Auch Frittiertes Auswärts essen ist immer ein Glücksspiel. Naja - ich machs Beste drauß. Aber ich bin in meiner Familie auch die Einzige mit Unverträglichkeiten...

    LG
    Ina

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    1. Uh, du hast ja auch einiges zu bieten bei den Unverträglichkeiten.... :-( Ach ja, weil du die Pizzen ansprichst, da vertrage ich generell bei Hefeteigen nur einen Teig der mit Trockenhefe gemacht wurde und ich schmecke sofort die frische Hefe heraus! Das ist meistens ganz schade, weil es so gute Sachen aus Hefe gibt!!
      Hmm, das mit dem Fett ist sehr interessant. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass die meisten Restaurants nicht wirklich ein sehr hochwertiges Fett verwenden (man muss ja auch sparen...), oder ich will gar nicht wissen, wieviele Pommes in ein und dem selben Fett frittiert werden... LG

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  14. Das kann ich gut nachempfinden, ich habe eine Laktoseintoleranz, die erst nach 1 Jahr Beschwerden endlich getestet wurde. Ich durfte zuvor alle möglichen Untersuchungen (Magen-Darmspiegelung) über mich ergehen lassen...

    Einen Fructosetest hatte ich nicht, allerdings habe ich gemerkt, dass manche Obstsorten einfach garnicht gehen. Vorallem auf der Arbeit. Ich habe auch immer Äpfel mitgenommen. Aber direkt danach hatte ich dann starke Krämpfe, Blähbauch und auch Durchfall.. Furchtbar unangenehm, wenn man den ganzen Tag auf der Arbeit sitzen muss.

    In vielen Sojasoßen ist Laktose drin, deshalb vertrage ich die auch nicht.

    Ich hatte eine Zeit lang eine Histaminintolleranz, die jetzt weg ist. Bedingt war sie bei mir durch viele starke Medikamente, die ich eine Zeit lang nehmen musste. Dadurch war mein Darm angegriffen und alles aus der Balance. Mit Mutaflor habe ich diesen nach ca. 1/2 Jahr wieder aufgebaut und weg war die HI :)

    LG

    Ich esse seitdem keine Äpfel mehr, bei Nüssen und Trockenfrüchten hatte ich das gleiche Problem, die esse ich auch nicht mehr. Zum Glück war ich nie ein Safttrinker, den auch diesen würde ich sonst weg lassen.

    Rohkost und Salat vertrage ich auch nicht immer. Auf der Arbeit lasse ich das zumindest sein, durch die schwere Verdauung hat man sonst nur Probleme ;)

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    1. Hallo Amysa, vielen Dank auch für deinen Kommentar!
      Oje, eine Magen-Darmspiegelung macht man bestimmt auch nur wenn man schon ganz verzweifelt ist....
      Dass man sich selber dabei so unwohl fühlt ist ja eine Sache, aber wenn man eben noch den ganzen Tag unterwegs ist, in der Arbeit, Schule....und diese Beschwerden unter anderen Leuten etragen muss, dann ist es wirklich hart! Ich verstehe dich vollkommen.

      Zum Glück hast du mit Mutaflor wenigstens die HI in den Griff bekommen, das ist ja schon ein Erfolg. Solange man selber weiss was man verträgt kann man seinen Alltag und sein Leben fast beschwerdefrei gestalten, natürlich gelingt es nicht immmer (mir ja auch nicht), aber dann verzichte ich so wie du, auch lieber auf die Produkte, die mir nicht gut tun und kann probemlos durch den Tag kommen :-) LG

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